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Schnellstes Serienmodell von Ford aller Zeiten: Neuer Ford GT erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 347 km/h

Ford GT schlägt die Konkurrenz im direkten Rennstrecken-Vergleich dank Top-Leistungsgewicht sowie dem modernsten aktiven Fahrwerkssystem in diesem Segment. Aktive Aerodynamik- und Aufhängungssysteme ermöglichen in jeder Fahrsituation bestmöglichem Abtrieb, niedrigen Luftwiderstand und vorbildliche Fahrzeugbalance.

Der Ford GT setzt neue Maßstäbe. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 347 km/h ist er das bislang schnellste Serienmodell von Ford. Dabei profitiert der Supersportwagen, dessen Rennversion bereits einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans errungen hat, unter anderem vom bisher stärksten EcoBoost-Serienaggregat überhaupt: Der 3,5 Liter große Sechszylinder-Bi-Turbo mobilisiert 647 SAE-PS – die europäischen kW-/PS-Werte sind noch nicht homologiert – und begeistert mit einer herausragenden Leistungscharakteristik. 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits bei 3.500 Touren an. Im Zusammenspiel mit der aerodynamisch ausgefeilten Kohlefaser-Karosserie und dem innovativen Active Dynamics System sowie den aktiven Aerodynamik- und Aufhängungselementen überzeugt der neue Ford GT auch auf der Rennstrecke mit herausragenden Fahrleistungen. Das vom Motorsport inspirierte und auf maximale Performance ausgelegte Tropfen-Design verringert den Luftwiderstand und generiert mit aktiven Luftleitelementen bei hohen Geschwindigkeiten aerodynamischen Abtrieb.

Ford GT lässt bei der Jagd nach Bestzeiten namhafte Konkurrenten hinter sich

Derart gerüstet, knüpft der neue Ford GT an die erfolgreiche Historie an, die diesen Supersportwagen seit mehr als fünf Jahrzehnten auszeichnet. Bei der Jagd nach Bestzeiten lässt er namhafte Konkurrenten hinter sich. Der Beleg: Im Rahmen von Testfahrten auf der kanadischen Rennstrecke Calabogie Motorsports Park war die Neuauflage des ikonischen Mittelmotormodells schneller als der McLaren 675LT und der Ferrari 458 Speciale. Alle drei Fahrzeuge gingen bei identischen äußeren Bedingungen und mit demselben Profi-Rennfahrer am Steuer sowie unter exakt gleichen Voraussetzungen auf die Jagd nach Bestzeiten. Dies beinhaltete neben frischen Reifen und neuen Betriebsflüssigkeiten auch die für diesen Kurs optimale Fahrwerksabstimmung. Die Rundenzeiten zum Vergleich:

Ford GT: 2.09,8 Minuten

McLaren 675LT: 2.10,8 Minuten

Ferrari 458 Speciale: 2.12,9 Minuten

„Der Ford GT ist ein Ultra-High-Performance-Fahrzeug“, betont Raj Nair, als Vizepräsident der Ford Motor Company verantwortlich für die Produktentwicklung weltweit. „Dank der Kohlefaser-Bauweise haben wir deutliche Gewichtseinsparungen erzielt. Dies verschaffte uns an anderer Stelle zusätzliche Spielräume – vor allem in den für maximale Leistungsfähigkeit besonders relevanten Bereichen wie etwa den aktiven Aerodynamik- und Aufhängungssystemen. Das Ergebnis sind nochmals verbesserte Fahrleistungen.“

Dave Pericak, der Direktor von Ford Performance, erklärt: „Für uns stand von vornerhein fest, dass der EcoBoost-V6-Motor hinsichtlich seiner Leistungsdaten und auch in Bezug auf die aerodynamische Effizienz des Gesamtfahrzeugs hervorragend zum Konzept des Ford GT passt. Im Rahmen unserer Motorsporteinsätze haben wir das Triebwerk konsequent weiterentwickelt. Dieses Programm beinhaltete unter anderem zwei Jahre in der IMSA-Rennserie, wo der EcoBoost-Motor bereits in Daytona-Prototypen für Vortrieb sorgte. 2016 kam dieses Aggregat im Ford GT-Rennwagen zum Einsatz, mit dem wir sowohl die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, also die WEC, als auch die IMSA-Serie bestritten haben. In beiden Rennserien feierte das Auto zahlreiche Erfolge. Kurzum: Sowohl im Motorsport als auch in der Serienversion des Ford GT stellte der EcoBoost-V6 seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis.“

Ford GT-Leistungsgewicht: 2,14 Kilogramm pro PS

Mit einem Leergewicht von weniger als 1.400 Kilogramm rangiert der Ford GT exakt zwischen seinen beiden Hauptkonkurrenten, dem McLaren 675LT und dem Ferrari 488. Das daraus resultierende Leistungsgewicht von 2,14 Kilogramm pro PS1 zählt zu den besten aller Serienfahrzeuge. Dank der aktiven Aerodynamik- und Aufhängungssysteme punktet der Ford GT in jeder Fahrsituation mit hohen Abtriebswerten, niedrigem Luftwiderstand und vorbildlicher Fahrzeugbalance.

Die Rennversion des Ford GT errang im Debüt-Jahr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) sowie in der IMSA WeatherTech-Serie insgesamt sechs Klassensiege, darunter auch bei den 24 Stunden von Le Mans. Acht Mal startete der Mittelmotor-Renner von der Pole Position des Trainingsschnellsten.

27.01.2017 / Ford

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