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Neuer Ford GT-Supersportwagen bietet fünf Fahrmodi für Leistung und Traktion satt auf Straße und Rennstrecke

Die Fahrmodi reichen von „Normal“ für alltägliches Fahren, „Nässe“ für schlechtes Wetter und „Sport“ für maximalen Fahrspaß bis hin zu „Track“ für den ultimativen Rennsport und „V-Max“ für die Höchstgeschwindigkeit. Je nach Fahrmodus verändern sich Parameter wie zum Beispiel die Bodenfreiheit, die Dämpfung und die Getriebe-Kalibrierung.

3,5-l-EcoBoost-V6-Motor, Doppel-Turbolader, 441 kW (600 PS), ultraleichte Werkstoffe, wegweisende Technologien: Der neue Ford GT spielt in einer Liga, in der normalerweise nur Rennwagen zu Hause sind. Jedes Element dieses Straßenfahrzeugs mit der DNA eines Rennwagens ist auf kompromisslose Leistung ausgelegt. Mit dem stärksten EcoBoost-Aggregat aller Zeiten und seiner extrem effizienten Aerodynamik revolutioniert der neue Ford GT das Segment des Supersportwagens. Für maximalen Fahrspaß und optimale Traktion hat der neue Ford GT fünf vom Piloten wählbare Fahrmodi, die es ermöglichen, die Leistung des Supersportwagens optimal auf die Bedingungen auf der Straße oder auf der Rennstrecke anzupassen. Bereits bei der Entwicklung des Ford GT holte das Ford Performance Team das Feedback von Besitzern eines Supersportwagens ein, um ein Auto zu entwickeln, das trotz seines enormen Leistungspotenzials problemlos zu beherrschen ist, zugleich aber auch auf der Rennstrecke richtig Spaß macht.

Die fünf Fahrmodi des neuen Ford GT sind:

  • Normal-Modus (N = Normal)

Im „Normal“-Modus beträgt die Bodenfreiheit des Ford GT 120 Millimeter. Drosselklappen- und Getriebe-Kalibrierung sind für Standardfahrten ausgelegt, die Stabilitäts- und Traktionssysteme können vom Fahrer nicht eingestellt oder verändert werden.

Der Heck-Spoiler fährt automatisch ab einer Geschwindigkeit von rund 145 km/h aus. Er erhöht im Bedarfsfall den Anpressdruck – und dient somit als Bremskraft-Unterstützung („Windbremse“) –, wenn die Fahrzeugsensoren ein starkes Abbremsen registrieren. Im „Normal“- und im „Nässe“-Modus ist das Fahrwerk zudem komfortabel ausgelegt. Durch Drücken der „Comfort“-Taste kann der Fahrer auf holprigen Straßen die Federung ohne eine spürbare Beeinträchtigung der Fahreigenschaften weicher einstellen.

  • Nässe-Modus (W = Wet)

Der „Nässe“-Modus aktiviert die Standard-Konfigurationen des „Normal“-Modus, senkt aber die Drosselklappen-Sensibilität, um die enorme Motorleistung der bei Nässe reduzierten Traktion anzupassen – für mehr Sicherheit.

  • Sport-Modus (S = Sport)

Bei aktiviertem „Sport“-Modus wird die Drosselklappen-Einstellung für maximales Ansprechverhalten „geschärft“, die Drehzahlen der Turbinen-Schaufelräder der beiden Turbolader werden kontinuierlich auf einem gewissen Level gehalten, um jederzeit die volle Leistung für maximalen Vortrieb zur Verfügung stellen zu können.

Die Einstellungen für Stabilitäts- und Traktionskontrolle ermöglichen dank AdvanceTrac®-System zusätzliche Einstellungen, etwa für nochmals verbesserten Schlupf. Die Bodenfreiheit bleibt auf 120 Millimeter eingestellt, dabei sind jedoch alle Komfort-Optionen deaktiviert.

„Im ‚Sport‘-Modus wird die gesamte Fahrzeug-Kalibrierung aggressiver – leichte Änderungen im Bereich der Drosselklappen führen zu einer reaktionsschnellen, spontanen Beschleunigung“, sagt Nick Terzes, Ford GT Engineering Supervisor. „Die Gänge lassen sich zudem schneller wechseln. Fahrer können im ‚Sport‘-Modus zu Recht erwarten, dass der Ford GT mit diesem Set-up hervorragende Fahrleistungen erzielt.“

  • Rennstrecken-Modus (T = Track)

Während der „Sport“-Modus auch für viele Rennstrecken bereits völlig ausreichen sollte – vor allem, wenn eine höhere Bodenfreiheit erforderlich ist –, ist der „Track“-Modus ausschließlich für reinrassige Hochgeschwindigkeits-Rennstrecken gedacht. Die Bodenfreiheit wird hydraulisch auf 70 Millimeter abgesenkt, die Federung wird härter, die Aerodynamik-Öffnungen in der Front schließen sich für maximalen Abtrieb. All dies geschieht in weniger als zwei Sekunden.

„Dieser Modus richtet sich an sehr erfahrene Piloten, die den Ford GT auf Rennstrecken ans Limit bringen wollen“, betont Terzes. „Alle Parameter des Ford GT sind im ‚Track‘-Modus kompromisslos auf Höchstleistung ausgelegt“.

  • Höchstgeschwindigkeits-Modus (V = Vmax))

Die Bodenfreiheit ist identisch zum „Track“-Modus, also 70 Millimeter. Alle Stabilitätskontrollen bleiben aktiviert, um sicherzustellen, dass das Auto satt auf der Straße liegt. Der V-Modus kann nur eingeschaltet werden, wenn das Fahrzeug steht.

„Das Wechseln zwischen den verschiedenen Fahr-Funktionen erfolgt durch elektronische, mechanische und aerodynamische Fahrzeugelemente“, fügt Terzes hinzu.

Der Ford GT verfügt auch über eine innovative, einfach zu aktivierende Launch Control, die die optimale Traktion für den perfekten Start liefert. Entwickelt wurde die Launch Control für die Rennstrecke, doch sie ist nun in Kombination mit allen Fahrmodi (außer „Nässe“) verfügbar. Das System wird per Knopfdruck am Lenkrad „scharf gestellt“ – im Instrumenten-Display erscheint dann ein weißes „LC“ -Symbol. An diesem Punkt hält der Fahrer die Bremse mit dem linken Fuß gedruckt und betätigt zugleich das Gaspedal. Das „LC“-Symbol wird grün und der Fahrer kann mit maximaler Kraft und optimaler Traktion beschleunigen.

Die fünf Fahrmodi im Überblick

Fahrmodus Nässe Normal Sport Rennstrecke V-Max
Einsatzbereich Fahren bei Nässe Normales Fahren Sportliches Fahren auf trockener Straße Optimiert für Rennstrecken(nicht StVO)** Für höchste Geschwindigkeit (nicht StVO)**
Stabilitäts- und Traktions- Kontrolle nicht deaktivierbar ganz oder teilweise deaktivierbar nicht deaktivierbar
Launch-Control nein ja
Bodenfreiheit und Federung/ Dämpfung 120 mm, normale Dämpfung 120 mm, sportliche Dämpfung 70 mm, Rennstrecken-Dämpfung
Komfort-Dämpfung zuschaltbar nicht zuschaltbar
Getriebe-Kalibrierung Normal Sport
Turbo-Vor-Aktivierung nein ja nein
Heck-Spoiler ab 145 km/h ab 113 km/h dauerhaft ausgefahren nicht ausgefahren
„Windbremse“ aktiv ab ca. 120 km/h bei moderatem bis starkem Abbremsen

„Wir haben uns darauf konzentriert, alle Funktionen nach Möglichkeit zu vereinfachen“, sagt Derek Bier, Ford GT-Manager. „Die Optimierung dieses Autos für nahezu jede Fahrsituation soll darüber hinaus sicherstellen, dass der Fahrspaß stets oberste Priorität hat. Kein Zweifel: Der Ford GT ist ein Fahrzeug, das in puncto Performance neue Maßstäbe setzt“.

** Das Fahrzeug muss still stehen, um diesen Modus auswählen zu können

28.03.2017 / Ford

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