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Ford GT-Fahrerkader wird 2017 bei den 24 Stunden von Le Mans mit vier Rennfahrzeugen antreten

2017 wird das Ford Chip Ganassi Racing Team mit vier Ford GT-Rennfahrzeugen nach Le Mans zurückzukehren, um den Klassensieg von 2016 zu verteidigen. Neuzugang des starken Kaders ist der 23-jährige Brasilianer „Pipo“ Derani. In Le Mans gehen auch die deutschen Fahrer Stefan Mücke und Dirk Müller für das Ford Ganassi Racing Team an den Start. Fahrer des Kaders sind außerdem Joey Hand (US), Andy Priaulx (GB), Harry Tincknell (GB), Sébastien Bourdais (FRA), Olivier Pla (FRA), Billy Johnson (US), Ryan Briscoe (AUS), Richard Westbrook (GB) und Scott Dixon (NZ).

Der ACO (Automobilclub de l'Ouest) gab heute bekannt, dass in diesem Jahr insgesamt vier Ford GT-Rennfahrzeugen an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen werden. Erst 2016 feierte die Marke Ford mit einem Klassensieg eine triumphale Rückkehr bei dem legendären Langstreckenrennen – genau 50 Jahre nach dem historischen Dreifachsieg des GT40 von 1966.

„Als wir letztes Jahr in Le Mans gestartet sind, lastete viel Druck auf dem Team. Es ging darum, einen Sieg zum Gedenken an die Erfolge des Ford GT40 im Jahre 1966 zu erringen“, sagte Raj Nair, Executive Vice President of Global Product Development and Chief Technical Officer, Ford Motor Company. „Unser Klassensieg war fantastisch, aber wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Im Juni kehren wir erneut nach Le Mans zurück, mit jeder Menge Erfahrung und sieben Siegen mit dem Ford GT, darunter bei den 24 Stunden von Le Mans und den kürzlich zurückliegenden Rolex 24 von Daytona. Wir können es kaum erwarten, wieder an diesem unglaublich spannenden Rennen teilzunehmen“.

Das Ford Chip Ganassi Racing-Team wird wieder mit einem starken Fahrerkader antreten, um den Sieg von 2016 in der LM GTE Pro-Klasse zu verteidigen. Neu im Team ist der junge Brasilianer, Luís Felipe „Pipo“ Derani, der in Le Mans, Silverstone, Spa an der Seite von Andy Priaulx (GB) und Harry Tincknell (GB) im Ford GT mit der Startnummer 67 bei den FIA WEC-Rennen teilnehmen wird. Ford wurde 2016 auf den 23-Jährigen aufmerksam, als er die Rolex 24 in Daytona und die 12 Stunden von Sebring bei seinem Debüt als Rennfahrer auf diesen Strecken gewann. Die Sieger des letzten Rolex 24-Langstreckenrennens in Daytona, Joey Hand (US), Dirk Müller (GER) und Sébastien Bourdais (FRA), verteidigen dieses Jahr im Ford GT mit der Startnummer 68 ihren historischen Le Mans-Sieg von 2016, bei dem sie bereits bewiesen haben, dass sie sehr schwer zu schlagen sind.

Am Steuer des Ford GT-Rennfahrzeugs mit der Startnummer 66 werden abwechselnd Stefan Mücke (GER) und Olivier Pla (FRA) und Billy Johnson (US) Platz nehmen, die neben Le Mans auch die anstehenden Rennen in Silverstone und Spa bestreiten werden. Die Fahrer des Ford GT-Rennfahrzeugs mit der Startnummer 69 sind Ryan Briscoe (AUS), Richard Westbrook (GB) und Scott Dixon (NZ).

„Wir freuen uns sehr darauf, mit dem Ford GT in diesem Jahr nach Le Mans zurückzukehren“, sagte Chip Ganassi, ehemaliger US-amerikanischer Rennfahrer und Besitzer des Ford Chip Ganassi Racing Teams. „Obwohl wir letztes Jahr einen großartigen Sieg feiern konnten, glaube ich, dass wir zudem viel über das Rennen selbst und den Ford GT gelernt haben. Diesmal sind wir also noch besser vorbereitet. Darüber hinaus werden wir wieder vier Autos und zwölf der weltbesten Rennfahrer ins Feld schicken, so dass ich es kaum erwarten kann, unseren Titel vor Ort zu verteidigen“.

Fahrer-Kommentare:

STEFAN MÜCKE (Startnummer 66)

„Le Mans ist ein ganz besonderes Rennen für mich. Es ist ein harter und schwieriger Wettbewerb, bei dem kein Fehler verziehen werden. Für gute Leistung müssen wir also alles geben. Letztes Jahr hatten wir ein geringfügiges Elektrik-Problem und mussten für eine Reparatur kurz stoppen. Wir belegten den vierten Platz in der Klasse, der zugleich der höchste Platz aller WEC-Teilnehmer war, aber dieses Jahr wollen wir in Le Mans nach Möglichkeit ganz oben aufs Siegertreppchen.

DIRK MÜLLER (Startnummer 68)

„Es ist absolut fantastisch, nach dem letztjährigen Sieg mit dem Ford GT nach Le Mans zurück zu kommen. Wir freuen uns sehr darauf“.

„Ich kann es kaum erwarten, dort wieder anzutreten. Le Mans ist eine meiner Lieblings-Rennstrecken. Gerne würde ich an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen, als wir mit dem aktuellen Ford GT-Rennfahrzeug eine hervorragende Klassenwertung eingefahren haben. Vielleicht gibt es 2017 wieder ein 50-jähriges Jubiläum zu feiern, denn auch im Jahre 1967 hatte der ursprüngliche GT40 in Le Mans ja bekanntlich gewonnen“.

„Ich habe Stefan Mücke im letzten Jahr kennen gelernt, als wir alle dem Ford Chip Ganassi Racing-Programm beigetreten sind. Stefan war bereits mit dem Ford GT mit der Startnummer 67 in Daytona. Wir sind beide Deutsche, doch während er vorher bei der DTM unterwegs war und ich bei WEC-Meisterschaften, haben sich unsere Wege nie wirklich gekreuzt. Als Fahrer des Ford GT sind wir nun ein Team. Und wir haben ein gemeinsames Ziel: das Rennen zu gewinnen. Um dies zu erreichen, arbeiten wir Hand in Hand. Er ist ein netter Kerl. Ich hoffe, er sagt dasselbe über mich (lacht). "

PIPO DERANI (Startnummer 67)

„Ich bin begeistert und außerordentlich stolz darauf, dass ich einen so erfolgreichen und angesehenen Hersteller wie Ford repräsentieren darf. Von einem namhaften Team wie Ford Chip Ganassi Racing anerkannt und ausgewählt zu werden, das ist wirklich eine große Sache für mich. Ich möchte besonders George-Howard Chappell für sein Vertrauen danken, und dass er mir diese Chance gegeben hat“.

„Die Performance des Ford GT bei Langstreckenrennen in den letzten zwölf Monaten war außergewöhnlich. Und ich freue mich darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten, um weitere Erfolg bei WEC-Rennen zu erzielen und den LM GTE Pro-Titel in Le Mans zu verteidigen“.

03.02.2017 / Ford

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© 2017 Stefan Klausmeyer