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Ford-Konzernchef Alan Mulally enthüllt den neuen S-MAX Concept während einer Grundsatzrede auf der IFA

Automobile Weltpremiere in Berlin: Alan Mulally, Präsident und Vorstandsvorsitzender (CEO) der Ford Motor Company, enthüllt heute auf der Internationalen Funk-Ausstellung (IFA) in Berlin die jüngste Studie der Marke – den wegweisenden Ford S-MAX Concept.

Das betont schlanke, sportliche und dynamische Konzeptfahrzeug, das nach der IFA auch auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/M. zu sehen sein wird (Ford-Stand Halle 9.0), wird dem IFA-Publikum während einer Grundsatzrede von Mulally präsentiert. Mulally stellt in seinem Statement die Kernpunkte jener Strategie vor, mit der Ford eine neue Ära der vernetzten Mobilität einläuten will, und zwar durch den geballten Einsatz neuer Technologien. Ziel ist es, den Kunden ein neues, noch sichereres und angenehmeres Fahrerlebnis zu bieten.

„Der neue Ford S-MAX Concept unterstreicht unser Bekenntnis zu Fahrzeugen, die mit Technologien auf dem jüngstem Stand der Entwicklung die Erwartungen unserer Kunden erfüllen oder sogar übertreffen“, so Mulally. „Der Ford S-MAX Concept wartet mit einer Fülle an neuen, intelligenten Funktionen und Lösungen auf, die das Leben unserer Kunden leichter und sicherer machen“.

Mit der Studie, die einen ersten Eindruck von der komplett neu entwickelten nächsten Generation des Sportvans Ford S-MAX bietet, stellt der Konzern einen Reigen besonders fortschrittlicher Entwicklungen vor. Sie werden sowohl dem Fahrer als auch den Passagieren und anderen Verkehrsteilnehmern große Vorteile bringen – einige schon heute, manche bereits morgen, andere in naher Zukunft. Mittelfristig zählen hierzu beispielhaft:

  • Die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation ermöglicht es dem Ford S-MAX Concept, während der Fahrt Informationen mit entsprechend ausgerüsteten anderen Autos auszutauschen, so zum Beispiel Warnungen vor Geisterfahrern oder Warnungen vor Hindernissen, die für Fahrer und Sensoren unsichtbar sind – beispielsweise hinter einer Kurve.
  • Der von Ford entwickelte EKG-Sitz mit Pulsfrequenz-Kontrolle überwacht mit seinen in den Sitz integrierten Sensoren zum Beispiel den Herzschlag des Fahrers. Erkennt das System eine bedrohliche Anomalie, warnt es den Fahrer und fordert bei einem Notfall über das Ford SYNC-System ärztliche Hilfe an.
  • Kurzfristig wird Ford folgende Technologien in seinen neuen Fahrzeugen anbieten:
  • Eine nochmals verfeinerte Version des Einpark-Assistenten, die das Auto künftig auch in quer zur Fahrtrichtung liegende Parkplätze manövriert. Sie greift auch beim Ausparken unterstützend ein und warnt sogar vor eventuellem Querverkehr.
  • Der Kollisions-Warner erkennt, wenn zum Beispiel Fußgänger die Fahrspur kreuzen, und bremst im Falle einer drohenden Kollision automatisch ab.

Bereits heute für Ford-Baureihen verfügbare Funktionen:

  • Hocheffiziente Motor-Getriebe-Einheiten, unter anderem mit dem neu entwickelten 1,5-Liter-EcoBoost-Turbobenziner mit Direkteinspritzung.
  • Das sprachgesteuerte Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC mit MyFord Touch-Screen, das die Einbindung externer elektronischer Geräte ermöglicht.
  • Das Ford SYNC AppLink-System, über das entsprechende Smartphone-Applikationen in die Ford SYNC-Bedienstruktur integriert und via Sprachkontrolle gesteuert werden können.

Auch das Design des Ford S-MAX Concept greift auf neueste Entwicklungen zurück – so zum Beispiel auf „Organic LED“-Leuchten. Sie bieten in puncto Gestaltung, Ausleuchtung, Farbgebung und Positionierung innerhalb der Karosserie ganz neue Möglichkeiten.

Außer Alan Mulally sprechen noch zwei weitere Top-Manager von Ford auf der IFA, der internationalen Leitmesse für Consumer Electronics: Als Direktor für elektrische und elektronische Systeme sowie Forschung und Vorausentwicklung wird Jim Buczkowski die hochmodernen Technologie-Lösungen des neuen Ford S-MAX Concept erläutern. Ed Pleet – als Direktor „Connected Services“ bei der Ford Motor Company für den Einsatz dieser Zukunftstechniken in Europa, Afrika und der Region Asien-Pazifik verantwortlich – informiert über die Fortschritte bei der Einführung des Multimedia-Konnektivitätssystems Ford SYNC mit AppLink in Europa.

„Die Ingenieure von Ford arbeiten derzeit intensiv und in unterschiedlichsten Projekten daran, die vielen futuristischen Ansätze des Ford S-MAX Concept für kommende Autofahrer-Generationen in die Wirklichkeit umzusetzen“, unterstreicht Buczkowski. „In diesem Jahr haben unsere europäischen Forscher und Vorausentwickler bereits bemerkenswerte Erfolge erzielt, was die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation betrifft. Und wir haben angekündigt, bald die Ford SYNC AppLink-Technologie zur sprachgesteuerten Einbindung von Smartphone-Apps auf dem europäischen Markt einzuführen“.

Ford hat den Quellcode der AppLink-Funktion für externe Software-Entwickler offengelegt und auch der GENIVI Allianz zugänglich gemacht. Dieses Non-Profit-Konsortium fördert Open-Source-Plattformen für fahrzeuginterne Infotainmentsysteme. Ziel von Ford ist es, den Smart Device Link von GENIVI als allgemeinen und weltweit gültigen Industriestandard für die Integration von Smartphone-Apps in Fahrzeugen zu etablieren.

Hinzu kommt: Ford konnte in dieser Woche auf der IFA Berlin zahlreiche weitere Partner für das innovative Ford SYNC mit AppLink-Projekt vorstellen, das mit dem neuen Lifestyle-SUV Ford EcoSport auch nach Europa kommt. Hierzu zählen beispielsweise TomTom, Hotels.com, Audioteka, DIE WELT, ADAC, Eventseeker und Cityseeker by Wcities sowie Autoread und AskWiki, zwei Entwicklungen der Deutschen Telekom. Ebenfalls mit dabei: Spotify, der führende Musik-Streaming-Dienst; Kaliki, die Audio-Zeitung; Aha, das Cloud-basierte Webradio-Portal sowie Glympse – die App, um der Familie und Freunden die aktuelle Position auf Autofahrten mitzuteilen. „Dieses beeindruckende Angebot, das für unsere AppLink-Kunden bereit steht, gibt einen beispielhaften Eindruck von der Vielseitigkeit und Durchschlagskraft dieser neuen Technologie“, führt Ed Pleet weiter aus. „Wir zeigen damit, wie Ford SYNC mit AppLink für die zahlreichen Kooperationspartner und die stetig wachsende Programmierer-Community immer attraktiver wird“.

2013 ist das dritte Jahr in Folge, dass Ford die IFA in Berlin als Bühne für die Einführung neuester Produkte und Technologie-Funktionen nutzt.

06.09.2013 / Ford

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