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Ford-Studie verdeutlicht gefährliches Fahrverhalten und bestätigt Nachfrage nach Fahrer-Assistenzsystemen

Eine Studie im Auftrag von Ford ergab, dass sich Autofahrer hinter dem Steuer schnell und einfach ablenken lassen. An der Umfrage nahmen insgesamt 4.300 Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien teil.

Die europäische Umfrage verdeutlicht, dass ein Großteil der Befragten oftmals sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer durch riskantes Verhalten in Gefahr bringen, zum Beispiel durch das Telefonieren mit dem Handy am Ohr, durch Essen und Trinken am Steuer oder auch durch Schminken während der Fahrt. „Diese Umfrage zeigt, wie notwendig es ist, die Konzentration der Autofahrer zu fördern“, sagte Stuart Southgate, Leiter des Automotive Safety Office von Ford Europa, zumal aktuelle Unfallzahlen belegen, dass jedes Jahr in der Europäischen Union rund 1,5 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt werden. Darüber hinaus, so ein weiteres Ergebnis der Ford-Umfrage, zeigten viele der Befragten ein geringes Selbstvertrauen im Hinblick auf Verkehrsregeln - allein in Deutschland sind sich 49 Prozent der Autofahrer nicht sicher, ob sie den Führerschein auf Anhieb nochmal bestehen würden.

Die von Ford in Auftrag gegebene Studie war Bestandteil der „The Future of Safety"-Medien-Roadshow, die im Sommer 2011 durch 28 Städte in elf Ländern führte und dabei auch in Deutschland Station gemacht hatte (Köln, Berlin, Hamburg). Die Umfrage diente zur Gewinnung von Erkenntnissen rund um das Verkehrsverhalten der Autofahrer. Ein weiteres Ziel der Erhebung war darüber hinaus, mehr über die Akzeptanz von modernen Sicherheits- und Assistenzsystemen zu erfahren.

Nahezu die Hälfte (47 Prozent) der befragten deutschen Autofahrer erklärte, sie hätten ihr Handy bereits während der Fahrt genutzt, oftmals zum Telefonieren. Der Vergleichswert für Großbritannien: 6 Prozent. Italienische Autofahrer haben der Studie zufolge das größte Selbstvertrauen in ihre fahrerischen Fähigkeiten: Rund 50 Prozent sind sich sicher, den Führerschein auf Anhieb nochmal zu bestehen.

Weitere Umfrageergebnisse, bezogen auf Deutschland: 66 Prozent gaben zu, gelegentlich am Steuer zu essen und zu trinken. 72 Prozent lenken oft mit nur einer Hand, weitere 21 Prozent erklärten, während der Fahrt SMS-Nachrichten zu schreiben. Die Frage, ob Männer oder Frauen die besseren Autofahrer sind, wird in Deutschland knapp zu Gunsten der Männer beantwortet, allerdings gab es in diesem Zusammenhang insgesamt 57 Prozent Enthaltungen. Ganz im Gegensatz zu Frankreich, dort steht für 50 Prozent der Befragten fest, dass Frauen die besseren Autofahrer sind.

Die Ford-Umfrage ergab außerdem, dass die beliebteste Sicherheitsausstattung von europäischen Autofahrern der Airbag ist, gefolgt von Bremsassistenten – wie zum Beispiel dem Fahrer-Assistenzsystem Active City Stop von Ford. „Active City Stop zählt zu jenen Technologien, die wir im Zuge unserer ‚The Future of Safety'-Tour europaweit live präsentiert haben. Dank sensibler Sensoren leitet dieser Bremsassistent bei drohender Kollision automatisch einen Bremsvorgang ein“, so Southgate. Und weiter: „Ein weiteres Highlight ist der Gurt-Airbag, der exklusiv von Ford entwickelt wurde, um Passagiere auf den Rücksitzen bestmöglich zu schützen. Gezeigt wurde auch der innovative Einpark-Assistent.“

10.10.2011 / Ford

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