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"Öko Globe" für Ford Econetic Technologies

Hohe Auszeichnung für Ford: Der Automobilhersteller erhielt gestern – und damit bereits im vierten Jahr in Folge – den „Öko Globe“. Ausgezeichnet wurde nun das „Ford ECOnetic Technologies“-Programm am Beispiel des Ford Fiesta ECOnetic (Kategorie 3 „Alternative Antriebe und Gesamtfahrzeugoptimierung“). Unter der Überschrift „Ford ECOnetic Technologies“ werden seit März 2010 alle technischen Funktionen und Ausstattungsdetails der Ford-Modelle zusammengefasst, die den Kraftstoffverbrauch, die Emissionen und damit auch die Betriebskosten reduzieren. „Ford ECOnetic Technologies“ ist somit letztlich ein Fahrzeugpaket, bestehend aus unterschiedlichen Bausteinen, das mit der Einführung neuer Modelle und Modellvarianten kontinuierlich ausgebaut wird.

Der nun mit dem „Öko Globe 2010“ ausgezeichnete Ford Fiesta ECOnetic mit dem 1,6-Liter-TDCi-Dieselmotor (66 kW/90 PS) verbraucht nur 3,7 Liter auf 100 Kilometer (kombiniert). Dies entspricht einem CO2-Wert von lediglich 98 Gramm/Kilometer.

Die DEVK Versicherungen, Köln, der Umweltkünstler HA Schult, der ACV Automobil-Club Verkehr sowie das ÖkoGlobe-Institut an der Universität Duisburg-Essen hatten den „ÖkoGlobe“ dieses Jahr in zehn Kategorien ausgelobt. Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, nahm den Preis aus den Händen von Prof. Dr. Jürgen Brauckmann (Mitglied des Vorstands, TÜV Rheinland) entgegen. Mattes: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Denn der Schwerpunkt des ‚Ford ECOnetic Technologies’-Programms liegt einerseits auf der Reduzierung von Verbrauch und Emissionen und das andererseits zu bezahlbaren Konditionen. Es geht also um sinnvolle Maßnahmen mit einem wirklichen Nutzwert für Millionen von Autokäufern weltweit. Was wir wollen, sind Umwelt entlastende Maßnahmen, die von einem möglichst breiten Kundenkreis genutzt werden können“.

Einige Kern-Bausteine des „Ford ECOnetic Technologies“-Programms:

Ford EcoBoost SCTi-Benzin-Direkteinspritzer: Diese von Grund auf neu entwickelte Motorengeneration folgt der „Downsizing“-Philosophie, die die Leistung eines großvolumigeren Motors mit der Kraftstoff- und CO2-Effizienz eines kleineren Aggregats kombiniert. Ergebnis: Spritverbrauch und CO2-Emissionen sinken um bis zu 20 Prozent.

Ford Duratorq TDCi-Dieselmotoren: Nach einer umfassenden Weiterentwicklung präsentiert sich die neue Dieselmotorengeneration noch sparsamer und abgasärmer. Sie ist in unterschiedlichen Hubräumen und Leistungsstufen erhältlich.

Start-Stopp-System: Kommt das Fahrzeug zum Beispiel vor einer roten Ampel zum Stehen, schaltet das Start-Stopp-System den Motor beim Erreichen der Leerlaufdrehzahl automatisch ab – und in Sekundenbruchteilen wieder an, sobald die Fahrt fortgesetzt werden kann. Vorteil: eine durchschnittliche Reduzierung des Spritverbrauchs und der Emissionen von bis zu fünf Prozent. In dichtem Stadtverkehr oder auch im Autobahn-Stau kann die Verbrauchseinsparung sogar bis zu zehn Prozent betragen.

Ebenfalls zu den Ford ECOnetic Technologies gehören zum Beispiel das Ford PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie, ein Energie-Rückgewinnungs-System der Lichtmaschine, ein variabler Kühlerlufteinlass, eine elektrische Servolenkung oder eine Schaltempfehlungsanzeige.

Ford hatte bereits 2007, 2008 und 2009 „ÖkoGlobes“ erhalten. Im vergangenen Jahr gewann Ford den „Öko Globe“ für den batterieelektrischen „Tourneo Connect BEV (damals ein Konzeptfahrzeug), 2008 zeichnete die Jury Ford für die Sprit- und Emissionseinspartechnologie „ECOnetic“ aus. 2007 erhielt Ford den damals zum ersten Mal vergebenen „ÖkoGlobe“ für seine Bio-Ethanol-Fahrzeugtechnologie („Flexifuel“). Bei der „ÖkoGlobe“-Trophäe handelt es sich um eine circa 40 Zentimeter große Nachbildung jener Weltkugel von HA Schult, die seit Oktober 2000 das Dach der DEVK Zentrale in Köln ziert.

Die Jury-Mitglieder: Prof. Dr. Jürgen Brauckmann (Mitglied des Vorstands, TÜV Rheinland); Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer (Universität Duisburg-Essen); Engelbert Faßbender (Mitglied des Vorstands, DEVK Versicherungen); Prof. Dr. Claudia Kemfert (Hertie School of Governance); Matthias Machnig (Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Thüringen); HA Schult (Aktionskünstler und Initiator des ÖkoGlobe).

09.09.2010 / Ford

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