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Ford auf der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt

Mit der Weltpremiere des neuen Ford Focus, der Vorstellung des seriennahen Ford Kuga, der Aufsehen erregenden Konzeptstudie Ford Verve, viel Spannendes aus dem Bereich „Nachhaltige Mobilität“ (Ford ECOnetic), alles Wissenswerte über künftige Spar-Asse (Flexifuel) und persönliche Ausstattungsmöglichkeiten (Ford Individual) sowie News aus der Welt des Rallye-Sports (Focus RS WRC 07) – bei der IAA 2007 zeigt Ford vom 13. bis 23. September einen bunten, vielfältigen Themen-Mix.

Erfreulich: Das exzellente Geschäftsjahr 2006, das von interessanten Produkten sowie sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg geprägt war, setzt sich für Ford auch 2007 fort. Die Verkaufszahlen steigen, neu entwickelte Modelle wie S-MAX (Auto des Jahres 2007), Mondeo und Galaxy sowie der rundum erneuerte C-MAX werden von Kunden und Medien mit Begeisterung aufgenommen. Und auch die erfolgreiche Verteidigung des Markentitels in der Rallye-Weltmeisterschaft befindet sich auf gutem Weg.

Ford Focus: Bestseller noch besser
Die heute enthüllte Weltpremiere der neuesten Version des Bestsellers Ford Focus zählt zum Mittelpunkt des Messeauftrittes von Ford. Die Designphilosophie „Ford kinetic Design“ macht die Kompaktbaureihe noch attraktiver, wobei der Ford Focus unverwechselbar bleibt, aber ohne Zweifel jetzt ein Mitglied der neuen Modellfamilie von Ford ist. Neben der kompletten Neugestaltung des Exterieurs sorgt der überarbeitete Innenraum mit weiter verbesserter Qualität und neu gestalteter Mittelkonsole für einen nochmals gestiegenen Wohlfühlfaktor. Zu den neuen Ausstattungsdetails des Ford Focus zählen das „Ford PowerShift“ 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das Ford EasyFuel-Tanksystem, die Ford Power-Startfunktion, ein Reifendruckkontrollsystem, eine 230-Volt-Steckdose und Rückleuchten mit LED-Technologie. Mit dem neuen Ford Focus ECOnetic stellt Ford zudem eine besonders umweltgerechte Version dieser erfolgreichen Baureihe vor. Sie zeichnet sich durch einen signifikant reduzierten Verbrauch und einen CO2-Emissionswert von nur noch 115 g/km aus – Bestwert für konventionell angetriebene Fahrzeuge dieser Klasse. Die Markteinführung des Ford Focus erfolgt bereits Anfang 2008.

Ford Kuga: Crossover mit Geländetalent
Diesen Schwung transferiert Ford nun auch an den Main und tritt dort unter anderem mit dem brandneuen Kuga vor das Publikum. Er ergänzt das Angebot um ein interessantes Nischenfahrzeug und wird ab 2008 zweifellos Karriere machen. Davon ist auch John Fleming überzeugt: „Wir wissen, dass sich der mit überlegenen Fahreigenschaften aufwartende Crossover nicht nur auf der Strasse zum Klassenprimus entwickelt, sondern auch im Gelände mit bemerkenswerten Talenten brillieren kann“, gibt sich der Präsident und CEO von Ford of Europe zuversichtlich. Zu Recht: Der Kuga wird bei seiner Markteinführung den Anspruch zementieren, die für Ford längst markentypische Fahrdynamik mit qualifizierten Offroad-Eigenschaften in Einklang zu bringen. Um diesen konzeptionellen Widerspruch zu lösen, setzten die Entwickler auf einen intelligenten Allradantrieb, der sich positiv auf das Fahrverhalten auswirkt und zugleich ein sportlich-dynamisches Handling garantiert. Alternativ steht der Allradler, der vorerst mit dem bewährten und sparsamen Zweiliter-Duratorq-Turbodiesel TDCi mit 100 kW (136 PS ) und Sechsgang-Schaltgetriebe vorfährt, auf Wunsch mit Frontantrieb im Programm. Natürlich orientiert sich seine dynamische Formensprache stark am „iosis X“, den Ford vor einem Jahr in Paris als Concept Car vorgestellt hat. Die exklusive Außenfarbe „Ice White“, die sich beide Fahrzeuge teilen, unterstreicht die enge Verwandtschaft zusätzlich. Auch übernimmt der Kuga von der Studie die attraktiven 19-Zoll-Aluräder, die dann optional zur Verfügung stehen. Hingegen wird er, um fünf Personen bequem Platz zu bieten, eine höhere Silhouette aufweisen als der „iosis X“, der über einen coupéhaften Dachverlauf verfügte. Praxisgerecht ist auch die horizontal zweigeteilte Heckklappe: Sie garantiert den bequemen Zugang zum Gepäckabteil und ermöglicht – in Kombination mit den zweigeteilten Rückleuchten – eine üppige Ladebreite, was das Be- und Entladen mit sperrigen Gegenständen massiv erleichtert. Weiter fallen am Heck markante Elemente des „Ford kinetic Design“ auf: zum Beispiel hoch gesetzte Rücklichter, die getönte Heckscheibe sowie der formschön modellierte Stossfänger mit harmonisch in den Diffusor integrierten Endrohren. Innen überzeugt der Ford Kuga nicht nur mit einem ergonomischen Armaturenträger- und Instrumententafel-Design, sondern auch dem außergewöhnlichen Raumgefühl, das von einem optional lieferbaren Panorama-Glasdach, zahlreichen Ablagemöglichkeiten und einer geräumigen Mittelkonsole unterstrichen wird. So schafft der kompakte Crossover, im Zusammenspiel mit der hohen Sitzposition und den großzügig bemessenen Fensterflächen, viel luftige Atmosphäre und eine souveräne Übersicht über das Verkehrsgeschehen. Die ausgesuchten Materialien wiederum unterstreichen die enge Verwandtschaft mit dem „iosis X“ zusätzlich: Auch der seriennahe Kuga überzeugt mit technisch wirkenden Stoffen, feinem Leder und markanten, in Orange abgesetzten Design-Elementen. Einen Ausblick auf innovative Technologien gewährt das Navigationssystem von Blaupunkt, dessen 7-Zoll-Farbmonitor auch die Bilder der in den Heckstoßfänger integrierten Rückfahrkamera überträgt. Dieses neue Feature erleichtert Parkmanöver und wird für den Kuga optional zur Verfügung stehen.

Ford Verve Concept: Ausblick auf neue Kleinwagengeneration
Der Ford Verve ist ein kraftvoller Entwurf für den Ford Kleinwagen der Zukunft. Er profitiert von dem Schwung, den das „Ford kinetic Design“ den Studien iosis und iosis X verliehen hat, ebenso wie von der Premiumqualität jüngerer Serienmodelle wie etwa des neuen Ford Mondeo. Wenn Martin Smith, Designdirektor Ford Europa, das komplexe Karosserie-Design der Studie beschreibt, benutzt er gerne Begriffe wie „skulpturelle Präzision“, „agile Muskularität“ und „gestaltete Athletik“. Eine schlanke Dachline und der Verzicht auf B-Säulen verleihen dem Konzeptfahrzeug zugleich eine elegante, coupéhafte Anmutung. Ihre Exklusivität und Individualität wird von der besonderen Farbauswahl – ein starkes Magenta-Rot, dessen Intensität von einem getönten Klarlack nochmals profitiert – zusätzlich betont. Der Ford Verve besitzt ein starkes und sportliches Gesicht, er tritt dabei freundlich und überzeugend auf. Die Frontpartie der Studie wird von zwei markanten Design-Elementen geprägt, die in Zukunft zu den charakteristischsten Signaturen neuer Modelle von Ford gehören: Das großzügig bemessene Logo der Marke – das berühmte blaue Oval – dominiert den kompakt gestalteten oberen Kühlergrill. Der üppig dimensionierte untere Kühlergrill besitzt die Form eines gespiegelten Trapezes und wird bestimmt durch eine Matrix aus markanten, horizontalen und vertikalen Linien. Die dynamisch geformte Motorhaube wirkt betont und athletisch, ohne übertrieben muskulös aufzutreten. Sie unterstreicht den offenen und freundlichen Charakter der Studie ebenso wie die – im Stile des neuen Ford Mondeo weit nach hinten gezogenen und markant gestalteten – Hauptscheinwerfer, die sich jeweils aus zwei Licht-Projektoren und einer LED-Einheit zusammensetzen. Die Seitenansicht des Ford Verve wird von einem so genannten „cab-forward“-Design mit weiter nach vorn verlagerter Fahrgastzelle bestimmt, das „Energie in Bewegung“ signalisiert, das bezeichnende Grundthema des „Ford kinetic Design“. Die Fensterfläche kommt ohne B-Säule aus. Ihre Oberkante spiegelt die geschwungene Kontur der Karosserie wider, die sich von deutlich angewinkelten A-Säulen bis ins Fahrzeugheck erstreckt. Dort mündet sie in den integrierten Heckspoiler sowie in die halbhoch platzierten LED-Rückleuchten, die sich mit ihrer kunstvollen Gestaltung harmonisch dem Gesamt-Design der Studie anpassen. Dank des gelungenen Zusammenspiels dieser Elemente fügt sich auch das Panorama-Glasdach des Ford Verve nahtlos in den Gesamtauftritt ein. Zugleich unterstreicht die hohe Gürtellinie die spannende Anmutung der Seitenansicht. Auch die Radläufe wirken kraftvoll und muskulös – ein weiteres Erkennungsmerkmal des „Ford kinetic Design“. Das Aufsehen erregende Exterieur-Design des Ford Verve findet im Innenraum der Studie seine ebenbürtige Entsprechung. Mit kraftvoll gestalteten Oberflächen, dem mutigen Einsatz satter Farben und ausgewählten Materialien beweist das Interieur einen erfrischend spielerischen Sinn für Niveau und Stil. Zugleich wartet die Studie mit technologischen Innovationen auf, die zu einem späteren Zeitpunkt in die Produktion einfließen könnten. Bei dem Bestreben, die gestalterischen Möglichkeiten für einen zukünftigen Kleinwagen von Ford auszuloten, wendeten die Designer die Grundlagen des „Ford kinetic Design“ auch auf das Interieur des Ford Verve an – mit beeindruckendem Resultat. So bricht die Architektur des Armaturenträgers, dessen volle Formen und sinnlichen Radien den Einsatz einer konventionellen Mittelkonsole geradezu altmodisch hätten wirken lassen, radikal mit gewohnten Traditionen. Während die Entwicklung einer völlig neuen Kleinwagen-Generation von Ford hinter den Kulissen bereits angelaufen ist, blickt der Konzern auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Frankfurt den Publikums-Reaktionen auf die Studie Ford Verve erwartungsvoll entgegen. Laut Martin Smith können diese Reaktionen gemeinsam mit weiteren bevorstehenden Konzeptfahrzeugen den Kurs, den Ford bei der Gestaltung künftiger Kleinwagen einschlägt, maßgeblich beeinflussen.

ECOnetic-Offensive für die Umwelt
Zu den bestimmenden Themen der diesjährigen IAA zählt weiter das Kapitel „Nachhaltige Mobilität“. Ford Europa leistet einen wichtigen Beitrag zur Klimadebatte, indem die Marke besonders umweltfreundliche und bezahlbare Antriebstechnologien vorstellt. Im Mittelpunkt steht die neue ECOnetic-Offensive: Sie garantiert, dass ein Kompaktwagen wie der Ford Focus ECOnetic lediglich 115 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert, was Rekord im C-Segment bedeutet. Als Basis dient ihm das bereits sehr sparsame und abgasarme 80 kW (109 PS) starke Serienmodell mit 1,6-Liter-Duratorq TDCi-Motor und serienmäßigem Dieselpartikelfilter (DPF). Die bemerkenswerte Verbrauchsreduzierung auf 4,3 Liter pro 100 Kilometer ist das Resultat eines im Detail modifizierten Antriebsstrangs in Kombination mit cleveren Spritspar-Maßnahmen. Ausgangspunkt für die Suche nach verbrauchssenkenden Lösungen ist hier die Verringerung des Fahrwiderstandes. So erhält der Ford Focus ECOnetic ein an der Vorderachse um zehn und hinten um acht Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk, das die Aerodynamik verbessert. Ein spezielles Karosserie-Kit mit neu gestalteter Frontschürze, Schwellerverkleidungen und Heckspoiler dient dem gleichen Zweck. Gleichzeitig wurden die Lufteinlässe des unteren Kühlergrills durch entsprechende Einsätze geschlossen. Trotz üppiger Bereifung mit Pneus der Dimension 195/65 R 15 konnte der Luftwiderstand auf den guten Beiwert von cW 0,31 gesenkt werden. Der Focus ECOnetic ist der Vorbote eines ganzen Programms besonders sauberer Fahrzeuge mit geringen CO2-Emissionen. 2008 folgt ein Ford Mondeo ECOnetic, der die 140-g/km-Marke unterbietet. Auch kompaktere Modelle werden in den Genuss dieser Offensive kommen. Geplant ist eine ECOnetic-Version der neuen Kleinwagen-Baureihe, die weniger als 100 g/km ausstoßen soll. Daneben baut Ford das Angebot an Flexifuel-Fahrzeugen, die mit regenerativem Bio-Ethanol-Treibstoff betankt werden können, weiter aus. Entsprechende Versionen des Ford Mondeo, Galaxy und S-MAX stehen in der ersten Jahreshälfte 2008 zur Verfügung.

Ford Mondeo, Galaxy und S-MAX: neuer 2,3-Liter-Benziner mit 6-Stufen-Automatik
Mit einer außergewöhnlich laufruhigen 2,3-Liter-Version des viel gelobten Duratec-Vierzylinders ergänzt Ford künftig das Benzinerangebot für die Baureihen Mondeo, Galaxy und S-MAX. Das Leichtmetall-Triebwerk stellt 160 PS (118 kW) zur Verfügung und zeichnet sich durch eine ausgesprochen hohe Laufkultur aus. Es basiert auf dem bewährten 2,0-Liter-Duratec, verfügt aber – ein Novum für europäische Benzinmotoren von Ford – über zwei Ausgleichswellen unterhalb der Kurbelwelle, die ungewollte Massenkräfte eliminieren. Besonders gut dazu passt die ebenfalls neu entwickelte Sechsstufenautomatik „Durashift 6-tronic“. Sie überzeugt mit einer gleichermaßen komfortablen wie agilen Schaltcharakteristik und zeichnet sich durch kompakte Abmessungen und nochmals reduziertes Gewicht aus. Weitere Vorteile der „Durashift 6-tronic“: Dem Fahrer steht ergänzend zu den konventionellen Fahrstufen P, R, N und D ein Sport-Modus zur Verfügung, oder er greift individuell in die Schaltstrategie des Getriebes ein. Zugleich reagiert die elektronische Steuerung im Sport- und Manuell-Programm noch unmittelbarer auf Gaspedalbefehle, woraus ein insgesamt agileres Fahrgefühl resultiert. Ziemlich persönlich wird Ford schließlich mit zwei Aufsehen erregenden Konzeptstudien der Modelle Mondeo und Galaxy. Sie präsentieren sich in einer weiteren Ausbaustufe des „Ford Individual“-Programms, das es Kunden ermöglicht, ihr Neufahrzeug über die üblichen Ausstattungsumfänge hinaus ihrem eigenen Geschmack und Lebensstil anzupassen. Zugleich wird das seit Anfang 2007 für den Ford S-MAX bereits erhältliche „Ford Individual“-Angebot um neue, attraktive Ausstattungsdetails erweitert.

11.09.2007 / Ford

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