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Ford auf der Detroit Motorshow 2006 (NAIAS)

Mit einer Fülle neuer Modelle und zahlreichen hochmodernen "Concept Cars" voller innovativer Attribute geht Ford auf der Detroit Motor Show in das neue Automobiljahr.

Die größte Aufmerksamkeit gilt sicher dem neu entwickelten Ford Edge, mit dem Ford frischen Wind in das prosperierende Segment der Crossover Utility Vehicles (CUV) bringen will. Bereits auf den ersten Blick zeichnet sich das Grenzen überschreitende Modell insbesondere durch sein mutiges, von amerikanischen Stilelementen geprägtes Design aus. Dank dynamischer Handling-Eigenschaften sowie zahlreicher innovativer Ausstattungsdetails gilt der auch mit Allradantrieb erhältliche Ford Edge als Favorit auf den Titel des „Crossover-Fahrzeugs des Jahres“. Angetrieben wird der neue Ford Edge von einem völlig neu entwickelten V6-Benzinmotor. Dieser 3,5 Liter große Sechszylinder besitzt mit einer Spitzenleistung von 184 kW (250 PS) außergewöhnliche Kraftreserven und zeichnet sich darüber hinaus durch besonders leise Umgangsformen sowie geringen Kraftstoffverbrauch aus. Der Ford Edge verfügt über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung inklusive des wegweisenden Advance Track mit Roll Stability Control© (RSC) und unter anderem über MP3-Spieler-Anschluss, Laptop-Halterung in der Mittelarmlehne, Panorama-Glasschiebedach Vista Roof™. Was kommt dabei heraus, wenn ein texanischer Mythos und ein Klassiker aus dem Ford-Stammsitz Dearborn wieder zusammenfinden? Ganz einfach: der kräftigste Ford Mustang aller Zeiten. Rund 40 Jahre, nachdem der erste GT500 für Furore sorgte, bilden die amerikanische Rennsport-Legende Carroll Shelby und der Ford Mustang erneut eine einzigartige Synthese: den neuen Ford Shelby GT500 Modelljahr 2007. Der in Zusammenarbeit zwischen Shelby und dem Special Vehicle Team (SVT) von Ford entwickelte Hochleistungssportwagen mobilisiert dank Kompressor-Aufladung 380 kW (475 PS) aus seinem 5,4-Liter großen V8- Triebwerk. Die moderne Reinkarnation dieses automobilen Klassikers dürfte mit seinem Erscheinen umgehend zum Sammlerstück avancieren. Ab Sommer 2006 ist er in den USA erneut als Coupé und auch als Cabriolet erhältlich. Wie sein historisches Vorbild setzt der neue Ford Shelby GT500 auf zeitgemäß moderne Technologie. Mit dem Concept Car Reflex führt Ford den Beweis, dass mutige und innovative Kompaktwagen-Studien auch aus Amerika kommen können. Gleichzeitig unterstreicht das sportliche Ausstellungsstück den auch in den USA immer stärker werdenden Trend hin zu kleineren Automobilen. Als Technologieträger wartet der Ford Reflex mit einer großen Bandbreite wegweisender Innovationen auf. Dazu zählen unter anderem sein hochmoderner Diesel-Elektro-Hybridmotor, der Verbräuche von lediglich rund 3,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer (65 miles per gallon) ermöglicht. Neben dem Hybridantrieb für die Vorderachse steht an der Hinterachse ein eigener Elektromotor zur Verfügung. Dank dieser unkonventionellen Form des Allradantriebs kombiniert das Concept Car ausgezeichnete Handling-Eigenschaften mit den außergewöhnlichen Verbrauchsvorteilen einer reinen Hybrid-Lösung. Der unkonventionelle Einsatz von Solartechnologie, ein besonders variabel gestalteter Innenraum mit synthetischen und rezyklierten Materialien sowie fortschrittliche Sicherheits-Merkmale wie zum Beispiel aufblasbare Sicherheitsgurte auf der Rückbank sind weitere Highlights des ungewöhnlichen "Concept Cars". Der Ford F-250 Super Chief Concept unterstreicht den Führungsanspruch von Ford im US-amerikanischen Truck-Segment. Zugleich wartet die Studie als erstes Tri-Flex-Fahrzeug der Welt mit einer zukunftsweisenden Innovation auf: Der aufgeladene V10-Motor des Concept Cars kann wahlweise mit Wasserstoff, Ethanol oder Benzin angetrieben werden. Die Kombination dieser drei Energieträger ermöglicht dem Pickup eine Reichweite von mehr als 800 Kilometern bis zum nächsten Tankstopp. Die bahnbrechende Tri-Fuel-Technologie ist eine weitere von Ford entwickelte Technologie, die dem zukunftsträchtigen Wasserstoffantrieb zum Durchbruch verhelfen kann – nicht zuletzt, da das Tankstellennetz für Wasserstoff und Ethanol in den USA immer dichter wird. Als Vorbild und Namensgeber für die Studie nahmen sich die Entwickler von Ford die ebenso mächtigen wie berühmten „American Super Chief“-Passagierzüge zum Vorbild, die zwischen 1936 und 1971 alle Metropolen der USA miteinander verbanden. Die Jungfernfahrt des ersten American Super Chief startete übrigens in Dearborn, dem Stammsitz des Ford Konzerns. Der Ford F-250 Super Chief ist der fortschrittlichste und bestausgestatteste Pickup, den Ford je vorgestellt hat. Mit seinem Interieur übertrifft er die vom F-150 gesetzten Maßstäbe in diesem Segment nochmals. Die Oberflächen des Passagierabteils sind in amerikanischem Walnussholz, gebürstetem Aluminium und solidem braunen Leder ausgeführt. Zu den weiteren Ausstattungs-Highlights zählen kraftvolle LED-Frontscheinwerfer, ein durchgehendes Glasdach und ausfahrbare Fußstützen für die Gäste auf der Rücksitzbank.

16.01.2006 / Ford

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