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Ford auf der IAA 2005 in Frankfurt

Ford nutzt die Internationale Automobil-Ausstellung 2005 in Frankfurt, um die Stärken und Vorzüge seiner aktuellen Baureihen zu demonstrieren. Darüber hinaus geben wir einen Ausblick auf faszinierende Modelle und Entwicklungen, die wir in naher Zukunft präsentieren werden.

Zum Beispiel der Aufsehen erregende Ford iosis. Diese Studie stellt für uns eine Art Messlatte dar, denn sie vereint alle wesentlichen Prinzipien unserer neue Designsprache in sich. iosis ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Concept Car. Unsere Kreativen nennen diese neue Designphilosophie ,kinetisch‘ – Energie in Bewegung. Der Ford iosis überführt die Gestaltungsprinzipien der Studie Ford SAV Concept, die wir im Frühjahr in Genf enthüllt haben, in ihre ultimative Form. Vielen Designelementen werden wir in dieser oder ähnlicher Form schon bald in den unterschiedlichsten neuen Modellen von Ford wieder begegnen. Der SAV Concept selbst dient wie angekündigt als Basis für ein zusätzliches neues Ford-Modell, das wir 2006 vorstellen werden. Auf der IAA in Frankfurt hingegen sind wir besonders stolz, einen Ausblick auf ein anderes neues Modell geben zu können, das ebenfalls im kommenden Jahr sein Debüt feiern wird: der neue Ford Galaxy. Im Gleichklang mit dem SAV Concept wird auch dieses großzügig bemessene Familienauto beispielhaft vorführen, wie das „Kinetische Design“ die Gestaltung neuer Serienmodelle positiv beeinflusst. Mit seinem außergewöhnlich variabel gestalteten Innenraum wird der überaus agile Ford Galaxy bis zu sieben Personen einen echten „Erste-Klasse-Komfort“ bieten – Energie in Bewegung par excellence. Am anderen Ende der umfangreichen Produktpalette von Ford überraschen Fiesta und Fusion mit einem prägnant verjüngten Auftritt. Frische Farben und Ausstattungen sowie moderne technische Features wie zum Beispiel Sprachsteuerung oder auch die in dieser Klasse einzigartige Individualisierungs-Möglichkeit zahlreicher Fahrzeugfunktionen bieten unseren Kunden tagtäglich einen höheren Komfort und große Vorteile. Nicht zu vergessen der neue Ford Focus ST, dessen Produktion jetzt anläuft. Das Ford TeamRS hat unter der Leitung von Jost Capito nach der überaus erfolgreichen Markteinführung des Fiesta ST die Grenzen für unsere „Sports Technology“-Topmodelle noch einmal neu definiert. ,Energie in Bewegung‘ – dies trifft natürlich auf den hyperagilen, nunmehr 166 kW (225 PS) starken Ford Focus ST in ganz speziellem Maße zu. Zugleich umschreibt es aber auch besonders treffend die Dynamik, die in der aufstrebenden Marke ,ST‘ verborgen ist. Darüber hinaus möchten wir einen ersten Blick auf die zahllosen spannenden Entwicklungen werfen, an denen Ford Europa heute bereits für morgen arbeitet. Wie zum Beispiel die Bio-Ethanol-tauglichen Ford Focus FFV- und Ford Focus C-MAX FFV-Modelle, die in Kürze auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Oder die wegweisende Micro-Hybrid-Technologie, die in Kombination mit unseren modernen TDCi-Motoren einen weiteren Quantensprung in punkto Verbrauchs- und Emissions-Reduzierung in greifbare Nähe rücken. L.W.K. Booth Chairman und CEO Ford Europa Luxuriös und geräumig: Ein Ausblick auf die nächste Generation des Ford Galaxy Ford gestattet den Besuchern der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2005 in Frankfurt einen Ausblick auf die nächste Generation der Großraumlimousine Ford Galaxy. Das Unternehmen wird den völlig neu entwickelten Ford Galaxy zur Jahresmitte 2006 auf den Markt bringen. In Frankfurt präsentiert Ford ein Fahrzeug, das die wichtigsten Design-Merkmale aufzeigt. Diese Studie zeigt schon, worauf es den Entwicklern des neuen Galaxy ankommt: Es wird ein elegantes Fahrzeug sein, das Komfort und luxuriöses Ambiente bietet und dabei bis zu sieben Passagieren ausreichend Platz offeriert. Die Studie zeigt, dass auch die neue Großraumlimousine sich durch jene überlegene Fahrdynamik auszeichnen wird, die für alle Modelle von Ford längst als charakteristisch gilt. Hier wird sie mit einem überaus intelligent gestalteten Interieur kombiniert, das zum Beispiel besonders clevere Ablagemöglichkeiten und Verstausysteme aufweist. Der neue Siebensitzer übernimmt für Ford in Europa eine Schlüsselrolle Die nächste Generation des Ford Galaxy wird der erste vollwertige Familien-Van sein, der absolut eigenständig von Ford-Entwicklern konzipiert und entworfen wurde. Er baut auf den Stärken des aktuellen Modells auf, das in einem Joint Venture gebaut wird, und erfährt weitere Verbesserungen. Produziert im Ford Werk Genk wird er ein Kernprodukt von Ford sein. Die zweite Generation des Galaxy rückt als neues Topmodell an die Seite der umfangreich modernisierten Mondeo-Baureihe sowie der Serienversion der Studie SAV Concept, die Ford im März 2005 auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt hat und die ebenfalls 2006 auf den Markt kommt. Konzipiert für besonders anspruchsvolle Kunden „Mit Blick auf die Einführung dieses Fahrzeugs hatten wir eine ganz spezielle Zielgruppe im Auge“, erläutert Martin Smith, Executive Director Design Ford Europa: „Und zwar sind dies Leute, die bisher schon Besitzer eines Ford Galaxy sind. Sie haben ganz klare Vorstellungen, was sie von einem Familien-Van erwarten. Wie die Studie zeigt, können wir ihnen einen vollwertigen Siebensitzer anbieten, der den Anforderungen dieser anspruchsvollen Klientel exakt entspricht – vom attraktiv gestalteten Karosserie-Design über das beispiellose Raumangebot bis hin zu ausgefeilten Detaillösungen, mit denen die zweite Generation des Galaxy in ihrem Segment neue Maßstäbe setzen wird.“ Das Concept Car zeigt, dass der Galaxy auch in Zukunft dem Anspruch auf „Reisen erster Klasse“ gerecht werden wird, für den die Qualitäten des aktuellen Modells die Basis gelegt haben. Raumangebot und Komfort stehen im Vordergrund „Wie bereits die in Genf gezeigte Studie SAV Concept wird auch der neue Galaxy zu den ersten Vertretern einer neuen Formensprache von Ford gehören, die wir ,Kinetisches Design‘ nennen“, so Smith. „Sie rückt stilvolles Äußeres der neuen Modelle ebenso in den Vordergrund wie deren Substanz – zum Beispiel die außergewöhnliche Fahrdynamik, die besonders die neue Generation des Galaxy auszeichnen wird.“ „Kinetisches Design“ bedeutet am Beispiel des in Frankfurt gezeigten Modells: Straffe Linienführungen verleihen der Karosserie eine besondere Spannung. Die hohe Dachkante unterstreicht die souveräne Kopffreiheit für die Passagiere. Im Einklang mit den großzügig bemessenen Fensterflächen weist sie zugleich auf die exzellente Rundumsicht hin, auf die Van-Käufer großen Wert legen. Eine kraftvolle Schulterlinie und markant ausgeprägte Radläufe betonen die Dynamik der Seitenansicht. Und schließlich sind es markante 18-Zoll-Leichtmetallräder, die der Studie einen betont festen Stand verleihen. Modernes neues Frontdesign Mit seiner unverwechselbaren, von markanten Scheinwerfern gekennzeichneten Frontpartie zeigt die Studie das neue Familiengesicht von Ford. Dank dieser modernen, mit adaptiv mitlenkenden Scheinwerfern (Advanced Front Light System – AFLS) ausgerüsteten Lichteinheiten wird der Siebensitzer sogar um die Ecke gucken können: Je nach Lenkradeinschlag schwenken die beweglichen Halogen-Einheiten um bis zu zwölf Grad im Kurvenrichtung mit. Dies optimiert die Sichtverhältnisse für den Fahrer auf kurvigen Landstraßen ebenso wie beim Abbiegen oder bei Wendemanövern. Fasst die fein gezeichnete obere Hälfte des Kühlergrills die Scheinwerfer ein, so verleiht das untere und tiefer gestaltete Gegenstück der Studie eine ausgesprochen hochwertige und elegante Anmutung. Praktisch und attraktiv gestaltetes Heck Die großzügigen Glasflächen erstrecken sich bis zur Heckpartie der Studie und münden dort in einer Panorama-Scheibe, die die exzellente Rundumsicht nochmals verbessert. Die angeschrägten Rücklichter bieten dank Klarglas über speziell modellierten Reflektoren ausgezeichnete Lichtverhältnisse. Sie reichen bis in die seitlichen Flanken, wirken durch ihre schlanke Gestaltung elegant und lassen zugleich eine besonders große Öffnung für die Heckklappe zu. Diese erleichtert nicht zuletzt durch die ausgesprochen niedrige Ladekante die Nutzung des ebenso geräumigen wie praktischen Platzangebots im Innenraum. Das Interieur des neuen Galaxy: Reisen erster Klasse An der exakten Gestaltung des Innenraumes für die nächste Generation des Ford Galaxy feilen die Spezialisten noch. Klar ist aber, dass ein luxuriöses Ambiente mit korrespondierenden Farben und Materialien entstehen wird. Die luxuriösen, in Blau gehaltenen Ledersitze der Studie zieren abgesetzte Nähte, die im Zusammenspiel mit den übrigen Farben des Interieur eine überaus elegante Farbharmonie erzeugen. Gediegene Applikationen im Holz-Dekor unterstreichen das luxuriöse Ambiente. Das überdurchschnittliche Raumangebot wird von der bewussten Zweifarbigkeit des schlanken Armaturenträgers und der Instrumententafel zusätzlich betont. Eine besondere Schlüsselfunktion für die Gestaltung des Interieurs besitzt die hohe Sitzposition. Sie gewährt eine im wahrsten Sinne des Wortes herausragende Übersicht. Der entsprechend hoch in der Mittelkonsole positionierte Schalthebel garantiert eine einwandfreie Ergonomie. Großzügig dimensioniertes Glasdach durchflutet den Innenraum mit Licht Zu den besonders markanten und überaus praktischen Ausstattungsextras gehört das großflächig angelegte Sonnendach. Die Glaseinheit erstreckt sich von der vorderen Dachkante bis über die zweite Sitzreihe und verleiht dem geräumigen Innenraum der Studie ein luftig-helles Ambiente. Die beweglichen Querstreben der Dachreling sollen entweder den Transport sperriger Güter ermöglichen, oder – an der hinteren Dachkante zu einem eleganten Spoiler zusammengerückt – aerodynamische Vorteile bieten und die Verschmutzung der Heckscheibe minimieren. Intelligentes Sitzsystem optimiert die Flexibilität des Innenraums Das Showcar ist nicht nur ausgesprochen geräumig, sondern bietet zudem besonders variable Nutzungen an. Dies liegt in erster Linie an den klappbaren Einzelsitzen der zweiten und dritten Reihe. Sie können bei Bedarf mühe- und stufenlos im Boden versenkt werden. Vorteil: Der kräftezehrende Ausbau der Sitze entfällt, zudem steht das großzügige Transportvolumen jederzeit zur Verfügung. Einfachere Bedienung Die Studie der neuen Generation des Ford Galaxy weist einige interessante Technologien auf. Dazu zählt das neue HMI-Bedienkonzept (Human Machine Interface), das die Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug nochmals optimiert. Auf beiden Seiten des Lenkrads steht dafür jeweils ein hochmodernes Bedienmodul zur Verfügung, über das sich die unterschiedlichsten Funktionen einfach steuern und gemäß persönlicher Vorlieben individualisieren lassen. Detailliertere Informationen zu technischen Details und Ausstattungsumfängen werden zeitnah zur Präsentation der neuesten Generation des Ford Galaxy zur Verfügung stehen. Ford Fiesta und Fusion erstrahlen in neuem Glanz Ein jugendlich-forsches Frontdesign für den neuen Ford Fiesta sowie ein kraftvollerer Auftritt des neuen Ford Fusion kennzeichnen die jüngste Generation der erfolgreichen Kleinwagen von Ford, die auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2005 in Frankfurt Weltpremiere feiert. Die markanten Karosseriemodifikationen unterstreichen zum einen die Unverwechselbarkeit beider Modelle in ihrem hart umkämpften Marktsegment. Andererseits stellen die Designänderungen die unterschiedlichen Charaktere der kompakten Bestseller nochmals deutlicher heraus und verleihen ihnen ein modernes, frisches Erscheinungsbild. Strahlend fröhliche Farben bestimmen das aufwändig überarbeitete Interieur des Fiesta und des Fusion gleichermaßen. Denn der Individualisierung beider Modelle gewährt Ford einen so großen Spielraum wie noch nie zuvor. So überzeugen die neu gestalteten, zweigeteilten Armaturenträger nicht nur mit einer verbesserten Qualitätsanmutung. Ihre Oberflächen stehen in verschiedenen Farbkombinationen zur Auswahl. Sie können mit einer deutlich erweiterten Auswahl an attraktiven Karosserie- und Interieurfarben kombiniert werden. Weiteres Highlight: Für Fiesta und Fusion stehen zahlreiche neue elektronische Features zur Verfügung, die bislang teilweise nur als Ausstattungsdetails von Luxusfahrzeugen bekannt waren. Karosserie-Design Der neue Fiesta: markante Scheinwerfer Die deutlich überarbeitete Frontpartie des neuen FordFiesta spiegelt nun auch optisch den besonderen Fahrspaß wider, mit dem sich diese Baureihe weithin einen klangvollen Namen erworben hat. Besonders markant sind dabei die großen Hauptscheinwerfer bei allen Modellversionen inklusive Fiesta ST und Sport. Unter neu gestaltetem Klargas sind die Funktionsgruppen für das Fahrlicht, die Parkleuchten und die Blinker optisch getrennt. Attraktive Chromzierringe betonen den technischen Look dieser Elemente zusätzlich. Der neue Ford Fusion: starke Persönlichkeit mit großzügigen Platzverhältnissen Dank eines verjüngten Karosserie-Designs setzt sich der neue Ford Fusion selbstbewusst und optisch noch prägnanter von seinem Schwestermodell ab. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal: nahezu rechteckig gestaltete Hauptscheinwerfer mit prominent hervorgehobenen orangefarbenen Blinkern im oberen Viertel. Das Interieur: höchste Qualität mit jugendlicher Farbenfreude Der neu entwickelte Armaturenträger ist der markanteste Hinweis auf die Innovationen, die Ford dem Interieur seiner neuen Kleinwagen-Familie angedeihen ließ. Das zweiteilig strukturierte Bauteil gefällt durch eine nochmals verbesserte Integration der einzelnen Bedienelemente und zeichnet sich durch eine bessere Ablesbarkeit aus. Zudem kommt im Fusion und Fiesta eine komplett neue Generation von Audiosystemen zum Einsatz. Die weich gepolsterte obere Hälfte des Armaturenträgers wird von einer besonders griffsympathischen Softlack-Versiegelung überzogen. Mit ihrer dezenten Oberflächen-Maserung betont diese Art der Verarbeitung nicht nur die hochwertige Qualität der eingesetzten Materialien, sie lässt auch Kolorierungen zu. Damit eröffnen sich den Designern völlig neue Wege in der farblichen Ausgestaltung des Interieurs. Die neuen Ford-Modelle Fiesta und Fusion warten mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Farbkombinationen auf, die unterstützt werden von ebenso kontrastreichen wie harmonischen Zweiton-Nuancierungen des Armaturenbretts. Die Instrumententafel profitiert zudem von neuen, noch besser ablesbaren Analoganzeigen. Ihre schwarzen Uhrenblätter mit weißen Ziffern besitzen jeweils einen ebenfalls in weiß abgesetzten Kranz. Ebenso wie die überarbeitete Klimaregulierung fügen sich die hochmodernen neuen Audiosysteme nahtlos in den Armaturenträger ein. Form, Funktion und ergonomische Anordnung der einzelnen Schalter und Bedienelemente wurden nochmals optimiert. Elektronische Bedienfunktionen aus der automobilen Oberklasse Das optimierte Armaturenbrett dient zugleich als Schnittstelle für die innovativen elektronischen Ausstattungsdetails und Annehmlichkeiten der neuen Fiesta und Fusion. Sie erlauben einen im Kleinwagensegment in dieser Form bislang nicht gekannten Bedienkomfort. So lassen sich zum Beispiel zahlreiche Grundeinstellungen und Funktionen viel exakter als zuvor den persönlichen Vorlieben anpassen – vom automatischen Anklappen der Außenspiegel beim Verriegeln des Fahrzeugs bis hin zur Auswahl der Informationen, die im zentralen Display angezeigt werden. In der Praxis geschieht dies durch ein spezielles Untermenü innerhalb des ebenfalls neu entwickelten Bordcomputers (Serie bei Fiesta Ghia sowie ab Fusion Elegance), der über ein separates Display in der Instrumententafel verfügt. Die Steuerung erfolgt über einen Knopf auf dem Blinkerhebel. Zusätzlich zu den bewährten Reiserechner-Angeboten weist er eine „Individualisierung“ genannte Funktionen auf, die zahlreiche personalisierte Anpassungen erlaubt. Erstmals vorgestellt im neuen Ford Focus, feiert eine weitere Innovation mit dem neuen Fiesta und Fusion ihre Premiere im Kleinwagensegment: die Sprachsteuerung. Ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen, kann der Fahrer dank dieser überaus praktischen Wunschausstattung in Verbindung mit der Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle die Einstellung der Heizungstemperatur und der Lüftergeschwindigkeit, die Bedienung des Mobiltelefons mit Bluetooth â -Schnittstelle sowie der wichtigsten Radio- und CD-Player-Funktionen vornehmen. Aktiviert wird das fortschrittliche, an die Mobiltelefon-Vorbereitung gekoppelte System über den „Mode“-Button der Audio-Fernbedienung. Während der Spracheingabe regelt es automatisch die Lautstärke der Audio-Anlage zurück, um Fehlfunktionen zu vermeiden. Nach dem Ford Focus kommen nun auch Fiesta und Fusion in den Genuss des modernen Audiosystems 5000C. Neben 24 Senderspeichern weist es insgesamt 68 Watt Ausgangsleistung auf und verfügt über eine geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung. Auf Wunsch ist es auch mit CD-Laufwerk (6000CD) oder integriertem 6-fach CD-Wechsler (6000CDC) erhältlich. Ebenfalls neu: die Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle EATC (Electronic Automatic Temperature Control). Sie hält eine vorgewählte Innentemperatur konstant aufrecht. Sensoren gleichen zu diesem Zweck fortlaufend die Bedingungen im Interieur mit der Intensität der Sonneneinstrahlung ab und steuern die Klimaanlage entsprechend. Fortschrittlicher Datentransfer im Hintergrund Mit der wegweisenden CAN-Technologie (Controller Area Network) profitiert der neue Fiesta ebenso wie der neue Fusion von einem hochmodernen internen Kommunikationsnetzwerk. Dabei werden alle Mikroprozessoren in einem internen Datennetz zusammengeschaltet, das Informationen über eine Multiplex-Verkabelung und ein allgemeines zentrales Elektronikmodul GEM (Central Generic Electronic Module) mittels eines speziellen Datenbussystems austauscht. Dieses CAN-Netzwerk erlaubt einen besonders stabilen und schnellen Datentransfer zwischen den unterschiedlichsten elektronischen Steuermodulen in Echtzeit. Statt nur an einzelne Empfänger werden alle Informationen durch das gesamte Netzwerk gesendet. Vorteil: Auf diese Weise können die Daten von jedem angeschlossenen Mikroprozessor genutzt werden. FORD FOCUS ST: DER STÄRKSTE SERIEN-FOCUS ALLER ZEITEN Der neue Ford Focus ST stellt als Topmodell der erfolgreichen Ford Focus-Baureihe speziell für sportlich orientierte Autofahrer ein einzigartiges Angebot dar, das im Alltag keinerlei Kompromisse verlangt. Seine Entwicklung lag in den Händen des TeamRS, das für die sportlichen Modelle bei Ford in Europa verantwortlich zeichnet. Auf diese Weise entstand ein außergewöhnliches Fahrzeug, das neben seinen Fahrleistungen durch zahlreiche attraktive Detaillösungen überzeugt. Mit der Vorstellung des Fiesta ST hat das Ford TeamRS 2004 eine Neuausrichtung der sportlichen Spitzenversionen für die einzelnen Baureihen eingeleitet. Der faszinierende neue Ford Focus ST bildet einen wichtigen Baustein in der Weiterentwicklung der Marke ST (für: Sport Technology). Ihr markantes Kennzeichen: die stilbildende Kombination aus überragender Dynamik und scharf konturiertem Fahrzeugcharakter. Der Ford Focus ST, der in diesem Herbst zu den Händlern rollt, ist das bisher leistungsstärkste Großserienmodell dieser Baureihe. 166 kW (225 PS) starker Duratec-ST-Motor mit Turboaufladung Der besonders kraftvolle Duratec-ST-Fünfzylinder des Ford Focus ST schöpft aus 2,5 Liter Hubraum dank Turboaufladung eine beeindruckende Motorleistung von 166 kW (225 PS). In Verbindung mit einem präzise geführten 6-Gang-Schaltgetriebe erlaubt er erstaunliche Fahrleistungen: Der Fronttriebler beschleunigt in lediglich 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht nur wenig später seine Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h – eine Performance, die auch echten Sportwagen durchaus würdig ist. Für Jost Capito, den Direktor des Ford TeamRS, stellt der Ford Focus ST die bis dato gelungenste Interpretation der sportlichen Marke ST dar. „Wir haben keine Mühe gescheut, aus diesem Modell die aufregendste Serienversion der Ford Focus-Baureihe zu machen“, erläutert er. „Dadurch entstand ein Automobil, das wie geschaffen ist für leistungshungrige Fahrer, die trotzdem nicht auf erstklassige Verarbeitung, Komfort und Alltagstauglichkeit verzichten wollen.“ An seinem überdurchschnittlichen Potenzial als sportliches Topmodell lässt der ST bereits im Stand keinen Zweifel aufkommen: Kraftvoll ruht er auf mächtigen, 18-Zoll- Niederquerschnittreifen der Größe 225/40 auf 8-Zoll-Leichtmetallrädern im ST-Design. Das Fahrwerk entspricht den Erwartungen sportlicher Autofahrer Der neue Ford Focus hat sich in kürzester Zeit in seinem Segment als neuer Maßstab in punkto Fahrverhalten und Straßenlage etabliert. Für den neuen ST wurde das Chassis nochmals modifiziert. So verbessert zum Beispiel eine zusätzliche Querstrebe zwischen den Domen der McPherson-Federbeine die Verwindungssteifigkeit des Vorderwagens zusätzlich. Zugleich stimmten die Experten von Ford das Fahrwerk des Ford Focus ST exakt auf die anspruchsvollen Erwartungen ambitionierter Autofahrer ab, ohne dabei den Fahrkomfort zu vernachlässigen. So erhielten die vorderen Federn eine um 30 Prozent straffere Kennung, die dazugehörigen Stoßdämpfer wurden entsprechend angepasst. Auch die Hinterachs-Abstimmung fiel um 30 Prozent steifer aus, während der Durchmesser des Querstabilisators um fünf Prozent zunahm. Die um 10 Millimeter reduzierte Fahrzeug-Gesamthöhe führt zu einer Senkung des Schwerpunktes. All diese Maßnahmen erfüllen nur einen Zweck: Sie optimieren das Fahrverhalten ebenso wie die erreichbaren maximalen Kurvengeschwindigkeiten. Damit weist der ST das ausgewogenste Handling seiner Klasse auf. Die modifizierte Bremsanlage des Ford Focus ST hält den überzeugenden Fahrleistungen sicher stand. Wurde sie bereits für die übrigen Modelle dieser Baureihe souverän dimensioniert, so überzeugt sie an der Vorderachse der sportlichen Topversion durch innenbelüftete Scheiben mit einem Durchmesser von 320 Millimeter. Großzügig bemessene Bremssättel und -beläge vermitteln darüber hinaus ein besonders direktes Ansprechverhalten – genau so, wie es sportlich orientierte Autofahrer bevorzugen. Zugleich wartet auch der athletische ST mit all jenen Sicherheitsmerkmalen auf, die für die aktuelle Ford Focus-Baureihe als charakteristisch gelten. Dazu gehören neben der besonders rigiden Sicherheitszelle, einer speziellen Crashstruktur für die Lenksäule und Seitenaufprallschutz auch die im Falle eines Aufpralls zurück klappende Pedalerie. Das fortschrittliche Intelligente Sicherheits-System (IPS) umfasst Fahrer- und Beifahrerairbags ebenso wie Seitenairbags. Kopf-Schulter-Airbags schützen die Vorne- und Hintensitzenden. Pyrotechnische Sicherheitsgurtstraffer und -gurtkraftbegrenzer vorn runden das Rückhaltesystem ab. Design-Anleihen vom Ford Focus World Rally Car Der Ford Focus ST überzeugt bereits optisch mit einem überaus sportlichen Auftritt. Sein Design nimmt deutliche Anleihen am Ford Focus World Rally Car, mit dem das Ford TeamRS in der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start geht. So unterstreicht der vordere Stoßfänger mit seinem markant gestalteten unteren Kühllufteinlass auch visuell den niedrigen Schwerpunkt des dynamischen Fronttrieblers. Technisch wirkende Aluminium-Einfassungen für die Nebelscheinwerfer verstärken den athletischen Auftritt des Sportlers zusätzlich. An einen aerodynamischen Diffusor, wie er im Rennsport das hintere Ende des Unterbodens markiert, erinnert die prägnante Gestaltung der Heckschürze. Die dadurch geschaffene Ausbuchtung bietet Platz für die verchromten Blenden der Doppelrohr-Auspuffanlage. Rückfahrscheinwerfer und Nebelschlussleuchte tragen das gleiche Design. Sportlich geprägtes Interieur Das Interieur des Ford Focus ST zeichnet sich durch markante, harmonisch in den oberen Teil des Armaturenträgers integrierte Zusatzinstrumente aus. Sie informieren den Fahrer über Ladedruck, Öltemperatur und Öldruck. Der in Schwarz gehaltene Dachhimmel und die gleichfarbigen Verkleidungen für die A-Säule verleihen dem Innenraum eine charakteristische Note. Das Aussehen des formschönen Lederlenkrads wird von drei Aluminium-Speichen geprägt. Dank speziell ausgeprägter Griffbereiche liegt es besonders sicher in der Hand. Elegante Recaro-Sportsitze vorn bieten auch bei ambitionierter Kurvenfahrt den entsprechenden Seitenhalt. Auf Wunsch können die Seitenpolster der Sitze ohne Aufpreis ausgewählten Karosseriefarben des Ford Focus ST angeglichen werden, zum Beispiel den Lackierungen Indianapolis-Blau oder dem Aufsehen erregenden Electric-Orange mit Teillederpolsterung. Leder-Teilausstattungen und eine Recaro-Rücksitzbank sowie eine Sitzflächenverlängerung für die vorderen Sitze stehen optional zur Verfügung. MODIFIZIERTER FORD MONDEO BEHAUPTET SEINE AUSNAHMESTELLUNG Mit dezenten Detailverbesserungen präsentiert Ford die erfolgreiche Mondeo-Baureihe auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2005. So unterstreichen zum Beispiel neu gestaltete vordere und hintere Stoßfänger sowie der großzügigere Einsatz von Chromzierrat die Agilität und den Komfort, die die elegante Mittelklassebaureihe besonders auszeichnen. Geschmackvolle Modifikationen erfuhr auch das Interieur des Mondeo, für das neue Bezugsstoffe und farblich adaptierte Dekors zur Auswahl stehen. In der Mittelkonsole erhielt die elegante Uhr ein schwarzes Ziffernblatt. Der besondere Status der exklusiveren Ausstattungsvarianten Mondeo Ghia, Ghia X und ST wird durch den großzügigeren Einsatz von edlem Chrom zusätzlich betont. Zugleich hat Ford die Zahl der verfügbaren Ausstattungsvarianten erweitert und bietet das Mittelklassemodell künftig in den Versionen Ambiente („der Attraktive“), Trend („der Komfortable“), Ghia („der Luxuriöse“), Ghia X („der Exklusive)“, Titanium („der sportlich Luxuriöse“) und Titanium X („der sportlich Exklusive“) an. Attraktive Neuerungen gibt es für das besonders sportliche Spitzenmodell ST220 mit dem 166 kW (226 PS) starken 3,0-Liter-V6-Motor. Dazu gehören der Kühlergrill in Gitternetzstruktur mit Chromdekor, die in Wagenfarbe lackierten Türgriffe sowie die neu gestalteten Hecklampen. In das Lederlenkrad ist der rote „ST“-Schriftzug integriert und die Pedalerie ist mit Aluminiumauflagen ausgestattet. Ihnen gemeinsam ist das hochmoderne Intelligente Sicherheits-System IPS (Intelligent Protection System), das serienmäßig unter anderem Seitenairbags und zweistufige Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Kopf-Schulterairbags vorn und hinten umfasst. Damit gehört der Mondeo auch weiterhin zu den sichersten Fahrzeugen in seinem Segment. Spürbare Verbesserungen bietet darüber hinaus auch das überarbeitete Bremssystem des Mondeo, das dem Fahrer ein noch direkteres Bremsgefühl vermittelt. Der Mondeo steht wahlweise als 4- und 5-türige Limousine sowie als Turnier bereit, die hochmoderne Motorenpalette umfasst sechs Duratec-Benziner und vier Duratorq-Turbodiesel. Das Leistungsangebot reicht vom besonders sparsamen Mondeo 2.0 TDCi mit 66 kW (90 PS) bis hin zum extra sportlichen, 241 km/h schnellen und 166 kW (226 PS) starken Topmodell Mondeo Turnier ST. FORD MAVERICK SETZT NEUE OPTISCHE AKZENTE Mit aktualisiertem Design wartet der Ford Maverick seit Beginn des Modelljahres 2006 auf. Als Topmodell der beliebten SUV-Baureihe zeichnet sich der Maverick Limited V6 nun serienmäßig durch in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, Türgriffe und Seitenanbauteile aus. Ein attraktives Feature, das für den Maverick Highclass optional erhältlich ist. Alle Versionen des vielseitig einsetzbaren Geländespezialisten rollen auf Breitreifen der Dimension 215/70 sowie neu gestalteten 16-Zoll-Leichtmetallrädern im eleganten Fünf-Speichen-Design. Für den Einsatz beim Maverick Limited V6, der von einem 149 kW (203 PS) starken 3,0-Liter-Duratec-V6 angetrieben wird, stehen sie in einer glanzgedrehten Optik zur Verfügung. Maverick und der besonders umfangreich ausgestattete Maverick Highclass zeichnen sich durch einen 2,3-Liter-Duratec-Vierzylinder aus, der 110 kW (150 PS) leistet. Beide Motorisierungen erfüllen die strenge Euro 4-Norm. Neue Akzente setzt auch der aufgewertete Innenraum des Kompakt-Offroaders, der 2004 in Europa fast 6000 Käufer fand. Das im Aluminium-Look gehaltene Mittelsegment des Armaturenträgers vermittelt eine frische und freundliche Atmosphäre. Das Angebot an Wunschausstattungen für den Ford Maverick wurde erweitert. So sorgen zwei so genannte Offroad-Styling-Pakete für einen kernigen Auftritt. Sie umfassen einen optischen Front- und Heckunterfahrschutz aus stabilem Kunststoff, der sich um einen Frontbügel ergänzen lässt. Ein farblich angepasster Dachspoiler und Schwellerschutzrohre aus poliertem Edelstahl stehen optional ebenfalls zur Verfügung. Ein unverändert hohes Niveau präsentiert die Maverick-Baureihe im Hinblick auf Komfort, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit. Alle Versionen können auf den vollautomatisch arbeitenden, elektronisch gesteuerten Allradantrieb „Intelligent 4WD-System“ vertrauen. Verlieren die vorderen Räder Traktion, leitet es bis zu 50 Prozent des verfügbaren Drehmoments an die Hinterräder weiter. Ein serienmäßiges Vierkanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Scheibenbremsen an allen Rädern sorgt für sichere Verzögerung. Zusätzlichen Schutz bietet das Intelligente Sicherheits-System IPS (Intelligent Protection System), das unter anderem zweistufige Frontairbags, Seitenairbags vorne sowie Kopf-Schulterairbags für die vorderen und hinteren Passagiere umfasst. Bereits die Basisversion weist serienmäßig unter anderem eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn und hinten, ein Audiosystem mit CD-Spieler (Limited V6: integrierter CD-6fach-Wechsler) und eine Diebstahl-Alarmanlage auf. Peter Fleet, Direktor Nutzfahrzeuge, Ford Europa: „Wir sind uns sicher, dass das verjüngte Design des Ford Maverick in Kombination mit seinen bekannten Vorteilen in punkto Sicherheit, Robustheit und Fahrspaß noch mehr Kunden von seinen Off- und Onroad-Qualitäten überzeugen wird.“ Sauber und clever: Ford präsentiert Zukunftstechnologien Ford Europa stellt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2005 in Frankfurt eine Reihe hochinteressanter neuer Technologien vor. Sie betreffen einerseits die Nutzung alternativer Kraftstoffe und die Optimierung der Umweltverträglichkeit des Automobils. Andere beziehen sich auf besonders fortschrittliche und komfortable Kraftübertragungen, die bereits in naher Zukunft in der Produktpalette von Ford eingesetzt werden könnten. Größter gemeinsamer Nenner dieser wegweisenden Entwicklungen, die zum Teil bereits Serienreife erlangt haben: Sie unterstreichen die Innovationsfähigkeit der Forscher und Entwickler bei Ford und bieten dem Kunden einen unmittelbaren Vorteil. Ganz gleich, ob sich dieser in reduzierten Unterhaltskosten, größerem Komfort oder verbesserter Umweltfreundlichkeit ausdrückt. Ford: Der europäische Technologie-Führer bei Bio-Ethanol-Antrieben Ford ist in Europa der erste – und lange Zeit einzige – Hersteller von Fahrzeugen mit Bio-Ethanol-Antrieb und hat in diesem besonders zukunftsträchtigen Segment die Technologie-Führerschaft übernommen. Nach dem großen Erfolg des Ford Focus Ethanol auf dem schwedischen Markt führt Ford als erster Automobilhersteller diese innovative und umweltfreundliche Antriebstechnologie nun auch in Deutschland ein. Ab sofort nimmt jeder Ford Händler Bestellungen für den Ford Focus FFV (Flexi-Fuel Vehicle) und den Kompaktvan Ford Focus C-MAX FFV entgegen. Beide Fahrzeuge können sowohl Superbenzin oder Bio-Ethanol als auch jede beliebige Benzin-Bio-Ethanol-Mischung tanken. Ein zusätzlicher Tank ist nicht nötig. Der Aufpreis für die fortschrittliche FFV-Technologie: jeweils nur 300 Euro, was im Vergleich zu anderen, umweltfreundlichen Antrieben sehr moderat ist. Ethanol-Fahrzeuge in der Praxis bewährt In Schweden lösen die beiden neuen Modelle Ford Focus FFV und Ford Focus C-MAX den Ford Focus FFV der ersten Generation ab. Europas erstes und bis dato einziges Ethanol-taugliches Serienfahrzeug lief ebenfalls im Ford Werk Saarlouis vom Band und feierte sein Marktdebüt bereits im Dezember 2001. Seither fanden in Schweden über 15.000 Ford Focus FFV einen Käufer. 80 Prozent aller umweltfreundlichen Automobile, die in den Jahren 2003 und 2004 in dem skandinavischen Königreich zugelassen wurden, waren Ford Focus FFV. Vorteil: Der in Schweden übliche Kraftstoff E-85, der zu 85 Prozent aus Bio-Ethanol und 15 Prozent aus Benzin besteht, ist dort inzwischen an mehr als 220 öffentlichen Tankstellen verfügbar. Hinzu kommen zahlreiche Firmen-Zapfsäulen, die nur dem unternehmenseigenen Fuhrpark offen stehen. Bis 2006 soll sich die Zahl der Ethanol-Tankstellen in Schweden auf 600 vervielfachen. Erneuerbare Energie mit guter CO 2-Bilanz Da Bio-Ethanol aus Pflanzen (zum Beispiel Getreide, Zuckerrüben, Holz) sowie aus sonstiger Biomasse gewonnen wird – und damit aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen – liegt der hauptsächliche Umweltvorteil der Ford-Bio-Ethanol-Fahrzeuge in der Verringerung der CO 2-Emissionen. Denn anders, als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, ist die Verbrennung von Bio-Ethanol im Idealfall CO 2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO 2-Kreislaufs: Das beim Verbrennen freiwerdende CO 2 war der Atmosphäre zuvor bei der Photosynthese, also beim Wachstum der Pflanzen, entzogen worden. Die Biomasse, aus der Bio-Ethanol gewonnen wird, hat also CO 2 gespeichert. Die CO 2-Bilanz im Ethanolbetrieb, ganzheitlich über den gesamten Lebenszyklus betrachtet („well-to-wheel“), liegt daher um bis zu 80 Prozent unter den CO 2-Emissionen im Benzinbetrieb. Daher nehmen der Ford Focus FFV und der Ford Focus C-MAX FFV für den global operierenden Konzern in der Entwicklung nachhaltiger Antriebe mit erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle ein. Dies lässt sich nicht realisieren ohne entsprechende Rahmenbedingungen. In Deutschland sind sämtliche Bio-Kraftstoffe – darunter auch Bio-Ethanol als direkter Kraftstoffzusatz – zunächst befristet bis 2009 von der Mineralölsteuer befreit. Dies soll den Klimaschutz und die Landwirtschaft fördern sowie die Abhängigkeit von fossilen Energien vermindern. Die FFV-Technologie verlangt konstruktive Modifikationen. Die Ventile und Ventilsitze des 1,8-Liter-FFV-Motors sind aus härterem Stahl. Alle Kraftstoff führenden Leitungen und auch der Tank selbst bestehen aus besonders korrosionsresistenten Materialien. Das elektronische Motormanagement passt die Zündzeitpunkte den unterschiedlichen Mischungsverhältnissen an. Außerdem stellt eine effektive Zylinderblock-Vorwärmung sicher, dass die FFV-Modelle von Ford auch bei Außentemperaturen unter minus 15 Grad Celsius problemlos anspringen, da Ethanol schlechtere Kaltstarteigenschaften besitzt als Benzin. Neue Diesel-Partikelfilter bald in allen Modellreihen verfügbar Ford rüstet in naher Zukunft seine komplette Pkw-Dieselpalette mit Partikelfiltern aus. Die ersten Diesel-Partikelfilter (DPF) hat Ford vor zwei Jahren für seine Duratorq-TDCi-Motorenfamilie eingeführt. Heute sind Ford Focus und Ford Focus C-MAX mit DPF-Systemen erhältlich. Als nächste Baureihe folgt Anfang 2006 der Mondeo, dessen moderne Turbodiesel bereits heute die strengen Euro 4-Abgasnormen erfüllen. Hierbei kommt erstmals die wartungsfreie C-DPF-Technologie zum Einsatz. Sie kommt ohne die Zugabe eines flüssigen Additivs aus. Ihre technische Besonderheit: Die Oberflächen des Filtereinsatzes, die das chemische Element Cerium als Additiv speichern, werden versiegelt. C-DPF stellt dabei nur eines von drei unterschiedlichen Partikelfiltersystemen dar, die Ford verwendet. Daher kann Ford auf unterschiedliche Anforderungen innerhalb der eigenen Pkw-Produktpalette mit maßgeschneiderten Lösungen reagieren. Zugleich arbeitet Ford an modernen Nachrüstsystemen, mit denen sich auch die Mehrheit der bereits in Kundenhand befindlichen Fahrzeuge mit diesen umweltfreundlichen Filtersystemen ausstatten lässt. Sofern der Markt eine signifikante Nachfrage für diese Lösung erkennen lässt, wird das so genannte Ford Motorcraft Retro-Fit-System in den Handel gehen. Wichtig hierfür sind allerdings klare gesetzliche Rahmenbedingungen, um den Kunden Planungssicherheit zu geben. Einzigartiges „Easy Fuel“-System verhindert Fehlbetankungen Das Befüllen eines Dieselfahrzeugs mit Ottokraftstoffen kann schwerwiegende Schäden an der Kraftstoffpumpe, dem Hochdruck-Einspritzsystem und anderen Motorkomponenten verursachen. Ford Europa arbeitet intensiv an einem fortschrittlichen Tanksystem, das diesen gefährlichen und teuren Bedienirrtum zuverlässig ausschließt. Das so genannte „Easy Fuel“-System arbeitet mit einem speziellen Fehlbetankungs-Sensor, der automatisch den Durchmesser des Tankrüssels ermittelt. Erkennt dieser Fühler die schlankere Benzin-Zapfpistole, bleibt der verschließbare Einfüllstutzen blockiert. Das „Easy Fuel“-System könnte bereits in den kommenden zwei Jahren Serienreife erlangen. Powershift System kombiniert Vorteile von Schalt- und Automatikgetrieben Ford prüft die Einsatzmöglichkeiten der besonders fortschrittlichen Powershift-Getriebe in künftigen Modellen. Diese wegweisende Neuentwicklung des Getriebespezialisten Ford-Getrag kombiniert die Vorteile einer automatisierten 6-Gang-Schalteinheit mit einem ebenfalls hydraulischen Doppelkupplungssystem. Kernstück des hochmodernen Getriebes ist das aufwändige Doppelkupplungssystem, das aus zwei parallel geschalteten Nass-Lamellenkupplungen besteht. Dabei zeichnet die erste Kupplung für die geraden Gänge 2, 4 und 6 verantwortlich, die zweite für die ungeraden Schaltstufen 1, 3 und 5. Befindet sich das Fahrzeug zum Beispiel im zweiten Gang mit geschlossener Kupplung in der Beschleunigungsphase, wählt die elektronische Getriebesteuerung automatisch bereits den dritten Gang vor. Für den Schaltvorgang selbst braucht es nur noch die Kupplung zu schließen. Vorteil für den Fahrer: Die einzelnen Gänge werden innerhalb von Sekundenbruchteilen und ohne jede Zugkraftunterbrechung gewechselt. Ein komplexes Sensorsystem vollzieht dabei die Intention des Fahrers anhand unzähliger Parameter (unter anderem die Drosselklappenstellung und das Drehzahlsignal) nach. Das Powershift System bietet zudem die Wahl zwischen der manuell beeinflussbaren Getriebesteuerung und einem komfortablen Vollautomatik-Modus. In diesem Fall funktioniert das System prinzipiell wie eine elektronisch geregelte 6-Gang-Automatik, bietet zugleich aber die Verbrauchsvorteile eines Schaltgetriebes. Ein Kupplungspedal ist nicht notwendig. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2005 in Frankfurt wird diese neue Getriebetechnologie auch auf dem Messestand von Getrag Ford in Halle 8, Stand F10 vorgeführt. Micro-Hybrid-Technologie reduziert Verbrauch und Emissionen Verbrauchseinsparungen zwischen fünf und 15 Prozent (!) verspricht der Integrierte Anlasser-Generator B-ISG (belt-driven integrated starter generator), den Ford insbesondere im Hinblick auf seine moderne Common Rail-Turbodiesel-Motorenfamilie TDCi derzeit entwickelt. Diese Micro-Hybrid-Technologie, ausgelegt für den Einsatz in Kombination mit dem modernen 2,0-Liter-TDCi-Motor mit Diesel-Partikelfilter, spielt ihre besonderen Vorzüge speziell im innerstädtischen Stop-and-Go-Verkehr aus. Zugleich sinken auch die Emissionen deutlich. Der Integrierte Anlasser-Generator kombiniert die Vorzüge einer Stopp-Start-Automatik mit der regenerativen Energierückgewinnung während des Bremsvorgangs. Die Steuerung dieser komplexen Funktion übernimmt ein fortschrittliches Spannungs- und Batterie-Managementsystem. Und so funktioniert es: Im innerstädtischen Betrieb schaltet das System den Motor zum Beispiel vor roten Ampeln automatisch ab, sobald das Fahrzeug stillsteht. Ein sensibles Sensorsystem initiiert unverzüglich den Re-Start, sobald dieser nötig wird – zum Beispiel, wenn der Fahrer wie gewohnt zum Anfahren einen Gang einlegt oder das Gaspedal berührt. All diese Operationen laufen sanft und leise ab. Intensive Testreihen mit speziellen Prototypen haben gezeigt, dass es nahezu unmöglich ist, dieses von Ford perfektionierte System „auf dem falschen Fuß“ zu erwischen. So stellt die intelligente elektronische Steuerung sicher, dass die Stopp-Start-Automatik zum Beispiel Einparkmanöver nicht unterbricht.

13.09.2005 / Ford

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