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Ford in Deutschland gut in Fahrt

Ford befindet sich in Deutschland wieder gut in Fahrt. Die Kölner haben ihren Marktanteil in den ersten drei Quartalen auf 8,4 Prozent gesteigert.

"Wir haben unsere Anteile in allen Kernsegmenten verbessert", sagte der neue Vorstandsvorsitzende der Ford-Werke, Bernhard Mattes am Dienstag in einem dpa-Gespräch in Olpe. Allerdings stehe hinter diesem gestiegenen Marktanteil in absoluten Zahlen etwa die gleiche Menge verkaufter Fahrzeuge. "Wir haben in dem erheblich geschrumpften Gesamtmarkt unsere Position gestärkt", sagte Mattes. "Wir bewegen uns in einem sehr schwer einzuschätzenden Umfeld", meinte der Vorstandschef in Bezug auf den erwarteten Umsatz für das laufende Jahr. In den ersten neun Monaten 2002 baute die deutsche Tochter des US-Autokonzerns mehr als eine Million Pkw. In der ersten Jahreshälfte verkaufte Ford rund 525 000 Fahrzeuge und erzielte einen Umsatz von acht Milliarden Euro. Mattes strebt nach eigenen Worten ein "profitables Wachstum" an, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Er betonte gleichzeitig, bei Ford mit insgesamt knapp 38 000 Beschäftigten werde es keinen Arbeitsplatzabbau geben. Außerdem meinte Mattes, Ford werde in "zusätzliche Nischen" gehen. "Mit dem offenen Streetka werden wir ab Frühjahr 2003 ein Auto für junge Verbraucher haben, das Spaß macht", sagte Mattes, der seit Mitte September im Amt ist. Außerdem werde es mit dem C-Max ab Mitte kommenden Jahres ein "Familienauto" geben. Vom neuen Fiesta, der seit knapp einem Jahr auch im neuen Produktionswerk in Köln hergestellt wird, seien in diesem Jahr 45 000 Einheiten verkauft worden. Geplant war für 2002, rund 65 000 Autos des neuen Modells zu verkaufen.

22.10.2002 / rpo

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