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Ford fährt Fiesta-Produktion zurück

Auch Ford bekommt die Konjunkturflaute zu spüren. Die Kölner fahren die Produktion ihres neuen Kleinwagens Fiesta zurück. Der Fiesta wird in Köln produziert.

Die Produktion werde von bisher 1800 auf 1610 Stück pro Tag heruntergefahren, berichtet der in Köln erscheinende "Express". "Wir passen unsere Produktion der konjunkturellen Situation an. Und die ist momentan nicht besonders rosig", zitiert das Blatt Ford-Sprecher Bernd Meier. Darum sei die Fiesta-Produktion gesenkt worden. Zudem werden Meier zufolge rund 280 Zeitarbeitsverträge in der Fiesta-Fertigung nicht verlängert. "Das ist ein normaler Vorgang", sagte Meier der Zeitung weiter. Kündigungen oder Entlassungen schloss er allerdings aus. Als falsch wies Meier Spekulationen zurück, Ford werde wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage den Standort Köln aufgeben und in Billiglohn-Länder ausweichen. "Wir halten nach wie vor an Köln fest", sagte Meier.

18.11.2002 / rpo

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