Die Ford-Historie – Von der "Blechliesel" bis zum neusten Bestseller, dem Fiesta

  • 1925: Werk im Berliner Westhafen
  • 1925: Werk im Berliner Westhafen
  • 1925: Produktion im Berliner Westhafen
  • 1925: Produktion im Berliner Westhafen
  • 1925: Ford Modell T
  • 1930: Grundsteinlegung in Köln
  • 1930: Grundsteinlegung in Köln
  • 1931: Luftaufnahme Köln Niehl
1925:
Beginn der Ford-Historie in Deutschland. Am 18. August wird die Ford Motor Company Aktiengesellschaft mit einem Kapital von fünf Millionen Reichsmark in das Handelsregister eingetragen. In gemieteten Werkhallen am Berliner Westhafen wird das legendäre T-Modell ("Tin Lizzie") produziert. Am Fließband setzen die ersten deutschen Ford-Mitarbeiter vorgefertigte Teile zusammen, die aus den USA per Schiff eintreffen – verpackt in Holzkisten.
1928:
Am 20. August rollt das erste in Berlin montierte Modell A aus der Halle.
1930:
Grundsteinlegung für ein neues Werk in Köln. Der damalige Oberbürgermeister der Domstadt und spätere Bundeskanzler, Konrad Adenauer, hatte Henry Ford I von den Standortvorteilen am Rhein überzeugt. Bei der Zeremonie gab sich Firmengründer Henry Ford I optimistisch: „I know that the German people will make a good job of it.” Im Wettbewerb zum Standort Köln standen damals Frankfurt/Main, Magdeburg und Neuss.
1931:
Am 4. Mai läuft der erste Ford „Made in Cologne“ in Niehl (Halle A) vom Band: ein Lastwagen, der anschließend zur Werberundfahrt durch Deutschland startet. Seitdem produzieren 1.200 Ford-Mitarbeiter auf 33.000 Quadratmeter Fabrikfläche zunächst 60 Wagen pro Tag – zunächst vom Modell A. Der Stundenlohn liegt mit mindestens zwei Mark klar über dem damaligen Durchschnittslohn.
1932:
Das Modell B, genannt „Rheinland“, löst das Modell A ab. Parallel entwickelt Ford den Kleinwagen „Köln“.
1933:
Schon zwei Jahre nach dem Start baut Ford in Deutschland vier Modelle: Modell A, Modell B (Rheinland), Modell Y (Köln) sowie den großen Ford V8.
1934:
Die Produktion verdoppelt sich, das Modell B wird vom Ford „Eifel“ abgelöst.
1939:
Als Weiterentwicklung des Eifel kommt der Ford Taunus „Buckel“ auf den Markt. Er bietet mehr Platz, ist aber genauso robust und sparsam wie der kleinere Vorgänger.
1939-1945:
Mit dem Beginn des II. Weltkrieges bestimmt die nationalsozialistische Regierung endgültig, welche Fahrzeuge in Köln vom Band laufen sollen. In den Kriegstagen beginnt die Umstellung von PKW- auf LKW-Produktion, um Fahrzeuge für den Krieg bereit zu stellen – auch mit Hilfe von Fremd- und Zwangsarbeitern aus den von der Deutschen Wehrmacht besetzen Gebieten.
1944:
Im Herbst 1944 werden die Ford-Werke von einer Bombe der Alliierten getroffen. Im März 1945 beschießt deutsche Artillerie die inzwischen von den US-Streitkräften besetzten Produktionshallen und richtet beträchtliche Schäden an.
1946:
Trotz Energie- und Materialengpässen werden fast 4.700 Lastwagen produziert. Zum Ende des Jahres gibt es mit 188 Ford-Händlern wieder eine neue Verkaufsorganisation.
1948:
Die vor dem Krieg begonnene Produktion des Ford Taunus, Spitzname "Buckel Taunus", läuft wieder an.
1950:
Ford startet den Export neu. Auf dem Nürburgring läuft die Präsentation der Limousinen Taunus-Standard und Taunus-Spezial.
1952:
Der Taunus 12m ist die erste grundsätzliche Neukonstruktion nach dem Krieg. Er kommt am 8. Januar auf den Markt und erhält schnell den Spitznamen „Weltkugel“. Auf der Motorhaube ist die Weltkugel angebracht. Dies soll den Export des Fahrzeugs symbolisieren.
1953:
Der Vorläufer des Transit wird vorgestellt: der Klein-Transporter FK 1000. Am 21. Juli läuft der 50.000ste Ford Taunus 12m vom Band.
1954:
Einführung des betrieblichen Vorschlagwesens für Mitarbeiter.
1955:
Für den Taunus 15m, produziert ab dem 4. Januar, gibt es den ersten neu entwickelten Ford-Motor nach dem Krieg. Er leistet 55 PS.
1956:
Erstmals arbeiten mehr als 10.000 Beschäftigte bei Ford in Köln.
1957:
Mit vier Versionen des neuen Ford Taunus 17m P2 steigt Ford in die gehobene Mittelklasse ein. Die Formgebung wird als "Gelsenkirchener Barock" bekannt.
1958:
Früchte des Wirtschaftswunders: Ford baut erstmals mehr als 100.000 Autos in einem Jahr. Schon damals ist gut die Hälfte davon für den Export bestimmt.
1960:
Zum 30jährigen Werks-Jubiläum in Köln stellt Ford den 17m P3 mit neuer, aerodynamischer Karosserie vor – die „Linie der Vernunft“. Die fünfsitzige Limousine, liebevoll „Badewanne“ genannt, wird ein Verkaufsschlager. Ford installiert die erste Computeranlage.
1961:
Ford wirbt als erstes deutsches Unternehmen Arbeitsmigranten in der Türkei an. 1972 erreichte die Beschäftigung türkischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit über 12.000 ihren Höhepunkt. Heute gibt es unter den 17.300 Beschäftigten bei Ford in Köln 3.500 türkische und türkischstämmige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – unter ihnen viele der zweiten Generation mit dem Geburtsort Köln. Damit stellen die türkischen Beschäftigten unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus über 50 Nationen die größte Gruppe. Bereits in den Jahren vor 1961 hatte das Unternehmen Arbeitsmigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus Italien eingestellt.
1962:
Wieder eine Technik-Premiere: Der neue 12m P4 ist der erste Fronttriebler von Ford in Deutschland.
1963:
Ford setzt Maßstäbe mit den ersten Scheibenbremsen im 17m P3.
1964:
Eröffnung des Ford-Werks in Genk/Belgien, Provinz Limburg.
1964-1967:
Der Ford Taunus P5, Nachfolger der "Badewanne", ist mit V4- und V6-Motoren ausgestattet.
1965:
Mit 505.823 produzierten Einheiten das bis dahin erfolgreichste Ford-Jahr der bisherigen Geschichte.
1965:
Ford eröffnet in Lommel/Belgien ein neues Testgelände. Das 322 Hektar große "LPG" (Lommel Proving Ground) hat heute 80 Straßenkilometer, darunter auch ein Hochgeschwindigkeitsoval. Lange vor der Serieneinführung müssen sich neue Ford-Modelle hier auf den „Marterpisten“ bewähren. Mehr als 50 Ingenieure arbeiten Tag für Tag an der Abstimmung von neuen Fahrwerken, prüfen die Dauerhaltbarkeit und testen die Fahrzeugleistungen wie etwa die Bremsanlage oder das Motorenverhalten. Der größte Teil der 300 Beschäftigten sind Testfahrer, die im Drei-Schichtbetrieb täglich etwa 40.000 Kilometer zurücklegen. Die Testautos und Messinstrumente werden durch Techniker, die eng mit den Testabteilungen zusammenarbeiten, vorbereitet.
1966:
Nach vierjähriger Bauzeit löst der Taunus 12m/15m (intern P6) seinen Vorgänger, den P4, ab. Die Limousine ist ein Fronttriebler und erhält an der Vorderachse erstmals Federbeine.
1966:
Im September erfolgt die Grundsteinlegung für den Bau einer Produktionsstätte in Saarlouis. In dem Werk finden – auf Grund des Strukturwandels im Saarland – viele ehemalige Bergarbeiter einen neuen Arbeitsplatz.
1966-1971:
Die Modellfamilie Ford 17m/20m/26m wird als komfortable Reiselimousine bekannt. Die Kombiversion (Turnier) ist beliebt bei den Handwerkern. Der Buchstabe "M" steht für "Meisterstück".
1967:
Vorstellung des OSI-Coupés auf Basis des 20m P5.
1968:
Am 27. August stellt Ford den aus Genk stammenden neuen Escort vor.
1968:
In Köln nimmt das "John-Andrews-Entwicklungszentrum" die Arbeit auf. Heute entwickeln 2.500 Ingenieurinnen und Ingenieure – zusammen mit ihren Kollegen im britischen Dunton – kleine und mittlere Modelle für den gesamten Ford-Konzern. Auch das europäische Designzentrum, der Windkanal und eine Teststrecke sind im Kölner Stadtteil Merkenich zu Hause.
1968:
Das im Aufbau befindliche neue Fordwerk in Saarlouis beginnt mit 723 Beschäftigten mit der Fertigung von Karosserieteilen für Renault.
1969:
Ungewöhnlicher Auftritt in der Bonner Beethovenhalle am 21. Januar. Das Sportcoupé Ford Capri wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
1970:
Produktionsbeginn im neuen Ford-Werk Saarlouis. Henry Ford II eröffnet die top-moderne Produktionsstätte im Juni. Hier rollt der Ford Escort I, der liebe voll "Hundeknochen" genannt wird, vom Band.
1971:
Ford feiert das 6-millionste Fahrzeug aus Deutschland. Gleichzeitig startet ein neues Transit-Programm, unter anderem mit höherer Nutzlast.
1972:
Neue Gesichter in der Modellfamilie: Consul und Granada treten die Nachfolge der 17 M/20m/26m-Baureihe an. Gleichzeitig läuft unter dem Codenamen „Bobcat“ eines der größten Fahrzeugentwicklungsprojekte des Unternehmens an. Designer, Ingenieure und Techniker im John-Andrews-Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich sowie im Entwicklungszentrum im britischen Dunton/Essex arbeiten an dem Projekt. Das Ergebnis: der Kleinwagen Fiesta, der 1976 auf den Markt kommt. Der Ford Fiesta wird in den Folgejahren zum Bestseller.
1974:
Wieder eine Premiere im Zeichen der Kundenorientierung. Ford verdoppelt als erster deutscher Hersteller die Garantiefrist für alle PKW auf zwölf Monate oder 20.000 Kilometer.
1975:
Taunus und Escort erhalten serienmäßig ein Sicherheitspaket: Verbundglasscheiben und Automatikgurte auf den Vordersitzen. Im Februar fasst Ford die Consul- und Granada-Baureihe unter der Bezeichnung Granada zusammen. Bei der Garantiefrist wird die Kilometerbegrenzung aufgehoben.
1976:
Marktdebüt des neuen Kleinwagens Ford Fiesta. Das Modell avanciert schnell zum Publikumsliebling: Bis 2009 laufen – überwiegend in Köln, aber zeitweise in Saarlouis - mehr als zwölf Millionen Ford Fiesta vom Band. Allein das Stammwerk Köln baut 5,379 Millionen Ford Fiesta. Dreimal ist der Fiesta Europas meistverkauftes Auto aller Klassen.
1977:
Auf der IAA wird ein neuer Granada mit eckiger Ponton-Karosserie, neuem Innenraum sowie zwei neuen V6-Motoren präsentiert.
1978:
Der Granada ist der erste Ford-Pkw mit Dieselmotor. Das Unternehmen stiftet den Henry-Ford II-Studienpreis für Studenten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.
1981:
Ford führt als erster deutscher Hersteller einen Garantie-Schutzbrief ein.
1982:
Ford setzt erneut Maßstäbe beim Design: Der Ford Sierra als Nachfolger der Taunus-Baureihe wartet mit ungewöhnlich fließenden Linien auf, die aus der Entwicklung im Windkanal stammen. Der Ford Sierra wird im Werk Genk/Belgien gebaut.
1984:
Ford setzt auf dem Rhein den ersten RoRo-Autotransporter ("Terra") der europäischen Binnenschifffahrt ein. Das Binnenschiff bringt Neuwagen aus Köln nach Rotterdam. Mit diesem umweltfreundlichen Logistiksystem ist Ford führend in der gesamten europäischen Automobilindustrie. Autoschiffe verkehren heute zwischen Köln-Vlissingen/Antwerpen, Köln-Wörth (bei Karlsruhe) sowie auf der Donau zwischen Budapest und Kelheim/Bayern.
1985:
Ford beginnt in Köln mit der Produktion des Scorpio und überrascht erneut mit einer kundenfreundlichen Premiere: In Deutschland ist der Scorpio das erste Großserienmodell mit serienmäßigem Anti-Blockier-System (ABS).
1985:
Das Werk Saarlouis beginnt mit der Kunststoffproduktion. Das Werk besitzt bis heute als einziges Ford-Fahrzeugwerk eine eigene Kunststofffertigung.
1987:
Als erster europäischer Automobilhersteller fragt Ford Neuwagenkunden nach ihrer Zufriedenheit mit Fahrzeug und Service.    
1988:
Erstmals verleiht Ford in Deutschland die „Q1-Qualitätsauszeichnung“ an Lieferanten und eigene Werke.
1989:
Der 20-millionste Ford aus deutscher Produktion läuft vom Band. Allein im Niehler Werk sind seit 1931 8,5 Millionen Einheiten entstanden.
1990:
Nach fünfjähriger Entwicklungszeit bringt Ford die neue Generation von Escort und Orion auf den Markt. Als erster deutscher Hersteller veranstaltet Ford eine Produkteinführung in der damaligen DDR: Der jüngste Scorpio wird in der Lutherstadt Wittenberg/Elbe präsentiert.
1991:
Der Gesamtverkauf der Ford-Werke AG überschreitet in diesem Jahr erstmals die Millionenmarke. Neu eingeführt werden der Scorpio 24V sowie Escort-Versionen S und RS 2000. Zugleich landet auf dem Turm des Kölnischen Stadtmuseums ein „Goldener Vogel“ – ein Ford Fiesta mit übergroßen Schwingen! Er stammt vom Kölner Aktionskünstler HA Schult und avanciert zum Liebling vieler Kölner und darüber hinaus zum Publikumsmagneten des Kölnischen Stadtmuseums sowie zum Fotomotiv für Touristen.
1992:
Komplett überarbeitet präsentieren sich Escort und Orion.
1993:
Mit dem Mondeo präsentiert Ford ein völlig neues Modell, das zudem in nahezu unveränderter Form weltweit angeboten wird. Von Anfang an steht der Name Mondeo für ein besonders hohes Sicherheitsniveau. Mit ihm startet Ford eine Sicherheitsoffensive mit serienmäßigen Airbags und elektronischen ABS. Alle Pkw erhalten serienmäßig einen Fahrer-Airbag, Gurtstopper, Sicherheitslenkrad und Seitenaufprallschutz.
1994:
Der neu gestaltete Scorpio setzt Design-Akzente. In Aachen eröffnet das Ford-Forschungszentrum (FFA). Der einzige Forschungsstandort der Ford Motor Company außerhalb der Vereinigten Staaten widmet sich insbesondere den Sicherheits- und Umweltanforderungen an die Auto-Mobilität von morgen. Insgesamt sind heute mehr als 200 Mitarbeiter aus über 25 Nationen in Aachen beschäftigt.
1995:
Ford präsentiert neue Modelle: Nach dem Escort-Start folgen Galaxy und Fiesta.
1996:
Mit dem in Köln-Merkenich entwickelten Ka definiert Ford ein neues Marktsegment: In den Außenabmessungen kleiner als der Fiesta, bietet er Platz für vier Personen. Agile Motoren- und Fahrwerkstechnik sorgen für den Fahrspaß. Zugleich ist der Ka das erste Ford Modell im New-Edge-Design.
1997:
Im Stammwerk Köln beginnt die Produktion des Sportcoupés Puma.
1998:
Saarlouis feiert den Produktionsbeginn des Ford Focus I, dem Nachfolgemodell der Ford Escort-Modellreihe. 7.000 Beschäftigte, Tagesvolumen 1.600 Fahrzeuge, Beginn der Drei-Schicht-Produktion rund um die Uhr, Jahresproduktion 290.444 Fahrzeuge, Fertigung für 19 Länder, Exportquote 67 Prozent. Gleichzeitig geht der Industriepark Ford Saarlouis an den Start. Im ersten Schritt entstehen rund 800 neue Arbeitsplätze in den Betrieben der Zulieferer, die komplexe Module und Komponenten „Just in Time“ und „Just in Sequence“ über eine 1.000 Meter lange Elektrohängebahn direkt ans Montageband und an die Einbauorte liefern. Und auch das Kölner Stammwerk wird von Grund auf neu konzipiert. Hintergrund: Der für 2002 geplante Produktionsstart der fünften Fiesta-Generation. Ebenso wie in Saarlouis entsteht jetzt auch am Rhein ein moderner Zuliefererpark. Die Investitionen betragen 525 Millionen Euro. Seitdem ist das Werk führend und beispielhaft für die moderne und flexible Fertigung innerhalb der gesamten europäischen Automobilproduktion aller Hersteller. Darüber hinaus erhält Ford als erster Automobilhersteller für alle Werke weltweit eine Zertifizierung nach der neuen Umweltmanagement-Norm ISO 14001.
1998:
Die europäische Ford-Zentrale (Ford of Europe) wird von Warley/Großbritannien nach Köln verlegt. Von hier aus werden sämtliche Aktivitäten des Unternehmens in Europa in 51 verschiedenen Märkten gesteuert, von Albanien bis Usbekistan. Köln als Zentrum von Verwaltung, Design, Entwicklung und Produktion wird zu einem der weltweit wichtigsten Standorte der Ford Motor Company.
1999:
Der Ford Focus wird "European Car of the Year 1999". Damit wird Ford ein weiteres Mal ausgezeichnet. Die Liste der Ehrungen umfasst viele Fahrzeug-Generationen – bis in die Gegenwart hinein.
1999:
Ford stellt erstmals ein Konzeptfahrzeug der P2000-Forschungsreihe mit Brennstoffzellenantrieb vor; es handelt sich um ein direkt wasserstoffbetriebenes Fahrzeug mit Elektroantrieb, das im Betrieb lediglich reinen Wasserdampf abgibt. Auf der IAA präsentiert Ford den überarbeiteten Fiesta, das Brennstoffzellen-Konzeptfahrzeug „FC5“ sowie eine breite Fahrzeugpalette mit alternativen Antrieben. In Köln läuft das 30.000.000ste Fahrzeug der Ford-Werke AG vom Band: ein Fiesta.
2000:
Ford gibt die europäische Transformationsstrategie bekannt: Alle Standorte in Europa sowie die Händlerorganisation werden unter Wettbewerbsgesichtspunkten neu strukturiert. Ziel ist eine verbesserte Ausnutzung der Kapazitäten bei gleichzeitiger Optimierung der Kosten. In der Modellpolitik erfolgt eine Neuorientierung hin zu mehr Sportlichkeit und Fahrdynamik für alle Fahrzeuge. Am Ende des Jahrzehnts zeigt sich, dass die Transformationsstrategie der richtige Schritt war: Trotz der Weltwirtschaftskrise bleibt Ford in Europa profitabel und wettbewerbsfähig.
2000:
Der saarländische Ministerpräsidenten Peter Müller eröffnet den zweiten Bauabschnitt des Industrieparks Ford Saarlouis. Dort sind nun 1.600 neue Arbeitsplätze angesiedelt.
2001:
Der 1.000.000ste Ford Focus läuft im April in Saarlouis vom Band.
2002:
Das Werk Saarlouis fertigt im Juli erstmals den Ford Focus für den australischen Markt. Damit wird das Modell auf allen fünf Kontinenten und in mehr als 80 Ländern verkauft. Insgesamt wurden im saarländischen Ford-Werk seit Produktionsbeginn 9.000.000 Fahrzeuge gefertigt. Aus Köln kommt derweil der neue Ford Fusion. Er ergänzt die Kleinwagen-Produktfamilie von Ford und wird ebenfalls – im flexiblen Mix mit dem Ford Fiesta – im Fahrzeugwerk Köln gebaut.
2003:
Der Ford Focus C-MAX erlebt im Februar seine Weltpremiere in Genf. Saarlouis feiert den Produktionsbeginn des Ford Focus C-MAX . 7.000 Beschäftigte, Tagesvolumen maximal bis zu 2.050 Fahrzeuge, Ford Focus/Focus Turnier und Ford Focus C-MAX in voll flexibler Baureihenfolge. Pro Tag können bis zu 1.060 Ford Focus C-MAX gebaut werden. Gleichzeitig wird der Industriepark Ford Saarlouis weiter ausgebaut. Es siedeln sich weitere Zulieferer für den Ford Focus C-MAX an. Nun sind es rund 1.800 Arbeitsplätze im Industriepark.
2004:
Der 2.000.000ste Ford Focus in Saarlouis gefertigt. Produktionsbeginn der Ford Focus Limousine II sowie des Ford Focus Turnier II. Im Durchschnitt werden pro Tag 400 Ford Focus Turnier II gebaut. Die Jahresproduktion liegt bei 370.801 Fahrzeugen, davon 143.365 Ford Focus C-MAX.
2004:
Ford in Deutschland ändert die Rechtsform: Aus der AG (Aktiengesellschaft) wird die Ford-Werke GmbH. Dadurch werden die Abläufe innerhalb des Unternehmens vereinfacht und die Flexibilität erhöht. Die bisherigen Vorstands-mitglieder werden zu den verantwortlichen Geschäftsführern ihrer jeweiligen Ressorts.
2005:
6.800 Beschäftigte im Ford-Werk Saarlouis und weitere 1.800 Beschäftigte im Industriepark. Ford ist damit größter Arbeitgeber im Saarland. Täglich 1.860 Fahrzeuge Ford Focus, Ford Focus Turnier und Ford Focus C-MAX, jeweils als Links- und als Rechtslenker im voll flexiblen Mix für 80 Länder, Exportquote 77 Prozent. Insgesamt 400 Lieferanten in aller Welt fertigen Teile für den Ford Focus und Ford Focus C-MAX. Im Mai läuft die Produktion des Ford Focus II für Japan an. Im Juli feiern die Saarländer „10 Millionen Ford-Fahrzeuge made in Saarlouis“ sowie im Oktober den Produktionsstart des sportlichen Ford Focus ST. Mit dem Konzeptfahrzeug „iosis“ zeigt Ford erstmals das neue „Ford kinetic Design“, die neue Formensprache des Unternehmens.
2006:
Saarlouis fertigt 405.444 Fahrzeuge, 129.080 Ford C-MAX und 276.364 Ford Focus. Der Ford S-MAX ist das erste Serienfahrzeug im neuen Design und verkörpert als erster Ford „Energie in Bewegung“. Seitdem hat die neue Formensprache auch den Modellen Galaxy, Mondeo, Kuga, Focus, Fiesta und dem neuen Ford Ka ihr unverwechselbares Design verliehen.
2007:
Der Ford S-MAX wird "European Car of the Year 2007" und erhält die Auszeichnung "Auto 1 of Europe 2007". Der Ford Transit wird "Van of the Year 2007".
2007:
Produktionsrekord: Das elf millionste Fahrzeug läuft vom Band. Allein im Werk Köln werden im Jahr 2007 410.925 Fahrzeuge hergestellt, darunter sind 281.079 Fiesta (Dreitürer/Fünftürer/Van). Die Exportquote des Kölner Werks liegt bei rund 80 Prozent. Die Auslastung des Werks, das rund um die Uhr arbeitet, liegt bei 100 Prozent. Das Fahrzeugwerk mit Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage hat 4.100 Beschäftigte. Am Standort Köln hat Ford insgesamt 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Saarlouis beginnt die Produktion des Ford C-MAX in der zweiten Generation sowie die Serienproduktion des neuen Ford Focus. Mit der Strategie ONE Ford (ONE Team – ONE Plan – ONE Goal) richtet das Unternehmen seine weltweiten Aktivitäten neu aus. Der Kerngedanke: Die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Europa, den USA und in Asien arbeiten gemeinsam an globalen Fahrzeugprojekten. Auf diese Weise bündelt das Unternehmen den weltweiten Erfahrungsreichtum in den Bereichen Einkauf und Design, Produktentwicklung und Fertigung. Der Ford Mondeo startet in die dritte Generation, und zwar – dank Ford kinetic Design – noch markanter und dynamischer. Mit seinen großzügigen Abmessungen verweist er auf höhere Fahrzeugklassen und gilt als „smart premium“. Also: hochwertig, geräumig, komfortabel – dabei für die Kunden erschwinglich.
2008:
Saarlouis beginnt am 25. Februar 2008 mit der Fertigung des dritten Modells, des Ford Kuga. Bei einer hohen Produktions-Komplexität wird das Crossover-Fahrzeug im flexiblen Mix mit der Ford Focus-Modellreihe und dem Ford C-MAX gebaut. Auch die Fertigung der Flüssiggas-Versionen des Ford Focus und des Ford C-MAX beginnt dieses Jahr.
2008:
Mit 19,762 Milliarden Euro sind die Kölner Ford-Werke GmbH im Jahr 2008 erneut das umsatzstärkste deutsche Unternehmen mit einer US-Muttergesellschaft. Das ergeben die Berechnungen der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham), Berlin. Bereits im Jahr 2007 hatte sich das Kölner Unternehmen mit einem Umsatz von 19,679 Milliarden Euro auf den ersten Platz der Rangliste geschoben, nachdem es 2006 mit 15,298 Milliarden Euro noch den dritten Platz belegte.
2008:
Auf dem Pariser Automobilsalon wird im Oktober 2008 der völlig neue Ford Ka präsentiert. Durch eine umfangreiche Palette frischer und farbenfroher Wunschausstattungen wird die Kleinwagen-Ikone schnell zum Liebling einer jungen, dynamischen Zielgruppe und in Deutschland 2009 zum Renner: 31.278 Ford Ka werden in diesem Jahr in Deutschland zugelassen.
2009:
Am 14. Februar hat der neue Ford Ka seinen Marktstart in Deutschland. Das Datum ist bewusst ausgewählt – es ist der "Valentinstag".
2009:
Im Frühjahr 2009 baut das Kölner Werk 100 Ford Fiesta für die USA. Mit der Fahrzeugflotte sind Fahrerinnen und Fahrer unterwegs, die im Internet über ihre Erfahrungen mit dem – für die USA – ungewöhnlichen Kleinwagen berichten. Die Kommunikation stimmt die USA ein auf den Marktstart des Ford Fiesta im Jahr 2010. Der Ford Fiesta für die USA wird im Ford-Werk in Ciautitlan/Mexiko produziert.
2009:
Das Jahr steht im Zeichen der weltweiten größten Wirtschaftskrise nach Kriegsende. Auch Ford hat Verluste zu verkraften, profitiert jedoch von der staatlichen Umweltprämie, die den Kauf ökologisch optimierter Neuwagen fördert. Dank der vor einem knappen Jahrzehnt frühzeitig eingeleiteten Transformationsstrategie kann das Unternehmen seine europäischen Kapazitäten leicht anpassen und wartet zudem mit der jüngsten Modellpalette seiner Geschichte auf. Hierzu zählen auch neue Erdgas-Versionen der Ford Focus-Modelle sowie die sportliche Variante Ford Focus RS.
2009:
Der Standort Saarlouis wird deutlich gestärkt: Das Stammwerk des Ford Focus wird „Single Source“-Produktionsstätte und Kompetenzzentrum für die nächste Generation des Ford Focus. Saarlouis wird damit das einzige Ford Focus-Produktionswerk in Europa. Mit seiner hohen Komplexität der verschiedenen Modelle auf Ford Focus-Basis nimmt das Ford-Werk an der Saar eine besondere Position in der europäischen Automobilindustrie ein.
2009:
Das Kölner Motorenwerk, in dem V6-Motoren für die USA produziert werden, fertigt in der Zukunft neuen fortschrittliche Benzinmotoren mit kleinem Hubraum und moderner EcoBoost-Technologie. Die Produktion umfasst sowohl die mechanische Fertigung der einzelnen Komponenten (Zylinderblock, Zylinderkopf, Kurbelwelle) als auch die Montage des Motors. Köln ist das erste Werk, das diesen neuen Motor produzieren wird.
2009:
Das Design Zentrum Nordrhein-Westfalen, Essen, zeichnet den Ford Fiesta mit dem bedeutenden "Red Dot Design Award 2009" aus.
2010:
Weltpremiere: Der Ford Focus der nächsten Generation wird auf der „North American International Auto Show“ (NAIAS) in Detroit (11. Januar bis 24. Januar 2010) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation fällt zusammen mit einem für Saarlouis bedeutenden Datum: Vor 40 Jahren, am 16. Januar 1970, lief an der Saar das erste Fahrzeug – ein Ford Escort I – vom Band.
2010:
Der 500.000ste Ford Fiesta seit dem Serienstart Mitte August 2008 läuft im Januar 2010 in Köln vom Band. Der Bestseller vom Rhein bricht damit alle Rekorde. Nie zuvor hatte ein Fahrzeug aus dem Kölner Fahrzeugwerk die 500.000er Marke in nur 17monaten erreicht. Der Verkaufsstart für den Ford Fiesta in Deutschland war am 11. Oktober 2008, nachdem am 14. August 2008 die Serienfertigung (Job 1) im Werk Köln-Niehl begonnen hatte. Seit dem Herbst 2008 wurden weltweit annähernd 600.000 Ford Fiesta verkauft, die in den beiden Werken Köln und Valencia/Spanien gebaut wurden. Der Ford Fiesta ist 2009 das erfolgreichste Ford-Modell auf den europäischen Märkten und die Nr. 2 beim Verkauf aller Fahrzeuge in Europa. Insgesamt wurden seit Mitte der 70er Jahre über zwölf Millionen Ford Fiesta abgesetzt.
2010:
Einen weiteren Rekord meldet das Werk Saarlouis: die Produktion des 100.000. Ford Kuga. Mehr als 80 Prozent der ausschließlich im Werk Saarlouis gebauten Ford Kuga sind für den Export bestimmt. Der Ford Kuga wird von der Saar in über 50 Länder bis nach Afrika und Asien geliefert. Die größten Exportmärkte für das Crossover-Modell sind Italien, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Deutschland.
2010:
Meilenstein in der Geschichte der deutschen Ford-Werke GmbH: Das 40millionste Fahrzeug - ein Ford Fiesta – lief im Kölner Stammwerk vom Band.
2010:
Rekord im Niehler Fahrzeugwerk der Ford-Werke GmbH: Bei den Autobauern am Rhein rollte der sechs millionste Ford Fiesta vom Band. Das Ford-Werk in Köln produziert den erfolgreichen Kleinwagen seit Oktober 1979.
2010:
Produktionsrekord im Ford-Werk Saarlouis: Das 12millionste Fahrzeug – ein weißer Ford Focus – lief in Saarland vom Band.
2010:
Historisches Datum für Ford in Deutschland: Am 18. August 1925 wurde das Unternehmen "Ford Motor Company Aktiengesellschaft" in Berlin in das Handelsregister eingetragen. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Edsel Ford, der Sohn des Firmengründers Henry Ford I, bestellt.
2010:
Passend zu seinem fünfzigjährigen Jubiläum wurde der legendäre Ford Taunus 17M P3, auch bekannt unter dem Namen "Badewanne", mit dem "Goldenen Klassik-Lenkrad" der Fachzeitschrift Auto Bild Klassik heute in Wolfsburg ausgezeichnet.
2010:
Eine weitere hochkarätige Auszeichnung erhält der Ford Focus RS 500: Leser des Magazins AutoBild Sportscars kürten ihn in der Wertungskategorie Kompaktklasse (Serie) zum „Sportscar des Jahres 2010“.
2011:
Runde Zahl bei Ford in Köln und ein Grund zum Feiern: Seit genau 60 Jahren macht das Unternehmen den Karneval in der Domstadt mobil.
2011:
Rekord bei Ford: Der einmillionste Fiesta der aktuellen Generation rollte  im Werk Köln-Niehl von den Produktionsbändern.
2011:
Ford erweitert die Palette seiner verbrauchs- und emissionsarmen Motoren um eine komplett neu entwickelte EcoBoost-Variante. Es handelt sich dabei um ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Aggregat mit Benzindirekteinspritzung, Turboaufladung, und variabler Ventilsteuerung (Ti-VCT).
2011:
Der Ford Focus hat als weltweit erstes Fahrzeug vier sogenannte „Advanced Awards“ von der renommierten Euro NCAP-Organisation bekommen. Ausgezeichnet wurden die Fahrer-Assistenzsysteme Active City Stop und der Fahrspurhalte-Assistent sowie einen Preis für den Müdigkeitswarner und einen für das Auffahrwarnsystem Forward Alert (FA), das Ford in Verbindung mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage anbietet.
2012:
Euro NCAP, Europas führende Organisation auf dem Gebiet der unabhängigen Beurteilung von Fahrzeug-Sicherheit, kürte den neuen Ford Focus zum sichersten Fahrzeug des Jahres 2011 in der Kategorie „Small Family“ (kleine Familienfahrzeuge). Voraussetzung für diese prestigeträchtige Auszeichnung war ein 5-Sterne-Gesamtresultat beim Euro NCAP-Crashtest.
2012:
Der komplett neu entwickelte Ford Kuga führt das äußerst erfolgreiche Konzept der aktuellen Generation dieses flexiblen SUV-Freizeitfahrzeugs („Sports Utility Vehicle“) konsequent auf das nächsthöhere Niveau.
2012:
Der wegweisende 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner von Ford ist „Internationaler Motor des Jahres 2012“ („2012 International Engine of the Year“). Diese prestigeträchtige Auszeichnung erhielt der kompakt bauende, besonders sparsame und abgasarme Hightech-Dreizylinder, der vor wenigen Wochen sein Seriendebüt im Ford Focus gefeiert hat, von einer internationalen Fachjury. Zugleich kürten die Experten den fortschrittlichen Dreizylinder auch zum „Besten neuen Motor“ und zum „Besten Motor bis 1,0 Liter Hubraum“.
2012:
Ford stellt auf dem Automobilsalon von Paris erstmals den neuen EcoSport vor. Das komplett neu konzipierte SUV-Modell vereint die niedrigen Kraftstoff- und Unterhaltskosten eines Kleinwagens mit der Flexibilität, dem Platzangebot und dem Auftritt eines Offroaders.
2012:
Weltpremiere für die komplett neu entwickelte nächste Ford Mondeo-Generation: Im Rahmen des „Go Further“-Markenevents in Amsterdam stellte Ford die Serienversion des neuen Flaggschiffs im Pkw-Bereich vor.
2012:
Ein echter Meilenstein für Ford: Der 500.000ste Motor mit hocheffizienter und kraftstoffsparender EcoBoost-Technologie lief vom Band - nur drei Jahre nach der Markteinführung der ersten EcoBoost-Motoren im Jahre 2009.
2013:
Hohe Auszeichnung für Ford: Der im vergangenen Jahr auf den Markt gekommene 1,0-Liter Ford EcoBoost-Motor mit Benzindirekteinspritzung gewinnt den zum 24. Mal ausgelobten „International Paul Pietsch Award“ – benannt nach dem im Mai 2012 im Alter von 100 Jahren verstorbenen Rennfahrer und Mitbegründer der Motor Presse Stuttgart.
2013:
„Dynamics Team of the Year“: Die Ford-Entwicklungsmannschaft erhielt den Preis für die neuen Modelle Ford B-MAX, Ford Kuga, Ford Focus ST und Ford Fiesta ST. Die international besetzte Jury lobte die Präzision der Ford ST-Modelle und generell das dynamisches Handling aller Ford-Pkw-Modelle. Ford ist der erste Automobilhersteller, der mit zwei „Vehicle Dynamics International“-Awards gleichzeitig ausgezeichnet wurde.
2013:
Das Ford-Werk in Köln-Niehl hat einen neuen Rekord aufgestellt: Dort ist der siebenmillionste, in der Domstadt produzierte Ford Fiesta vom Band gelaufen. Der beliebte Kleinwagen startete in der Kölner Produktion erstmals 1979. Drei Jahre zuvor hatte die Produktion des Ford Fiesta in Saarlouis begonnen, wo er bis 1980 ebenfalls gefertigt wurde.
2013:
Die Jury der renommierten Fachzeitschrift „Engine Technology International“ zeigte sich auch in diesem Jahr wieder beeindruckt vom 1,0-Liter-EcoBoost-Benzinmotor von Ford und verlieh dem hocheffizienten Dreizylinder-Triebwerk zum zweiten Mal in Folge den prestigeträchtigen Titel „International Engine of the Year“ – dieses Mal sogar mit der höchsten Punktzahl in der 15-jährigen Geschichte des Preises.
2013:
Vor 150. Jahren erblickte Henry Ford das Licht der Welt, dessen innovative Ideen die Mobilität der Menschen und das Transportwesen revolutioniert haben. Der Mann, der als wohl größter Innovator der Industriegeschichte gilt, wurde als Sohn eines Farmers geboren. Schon in frühester Jugend folgte er allein seiner Leidenschaft für Mechanik und Motoren – und baute darauf ein Weltunternehmen auf. Durch die Einführung der Fließbandfertigung ebnete er den Weg zur industriellen Massenproduktion und zu erschwinglichen Automobilen für jedermann.
2013:
Er war ein Pionier in Sachen serienmäßige Airbags. Er wurde sogar von James Bond gefahren. Er hat mehr als 20 Auszeichnungen gewonnen, so zum Beispiel in Deutschland, Großbritannien, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Russland, Spanien und Tschechien. Er wurde seit seiner Markteinführung über 4,5 Millionen Mal in Europa verkauft. Dieses Jahr feiert er seinen 20. Geburtstag, der Ford Mondeo. Nachdem seinerzeit 4,6 Milliarden Dollar in ein fünfjähriges Entwicklungs-Programm investiert worden waren, löste die Ford-Baureihe „Mondeo“ 1993 den seit 1982 produzierten Ford Sierra ab.
2013:  
Ford feiert ein stolzes Jubiläum bei der Produktion von kraftstoffsparenden EcoBoost-Motoren: Zwei Millionen dieser hocheffizienten Aggregate wurden weltweit seit dem Start der EcoBoost-Motoren-Baureihe im Jahr 2009 gefertigt. Der zweimillionste EcoBoost-Motor lief an Bord eines Ford Escape im US-amerikanischen Ford-Werk in Louisville, Kentucky, vom Band. Bei diesem Aggregat handelte es sich um einen 2,0-Liter-Motor.
2013:
Ford bereitet in Europa die Einführung einer neuen, in Umfang und Service-Angebot einzigartigen Premium-Ausstattungslinie namens „Vignale“ vor. Sie kombiniert anspruchsvolles Design mit erstklassiger Material- und Verarbeitungsqualität sowie innovativen Technologie-Angeboten und feiert auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) ihre Weltpremiere.
2013:
Der Ford Fiesta ist weltweit die Nummer 1 unter den Kleinwagen. Nach einer Datenerhebung von Polk führte das Erfolgsmodell von Ford mit 356.434 neu zugelassenen Fahrzeugen weltweit die Liste der Kleinwagen im ersten Halbjahr 2013 an.
2013:
Die Ford Motor Company hat in Barcelona/Spanien die neue Generation des legendären Ford Mustang enthüllt, die auch in Europa auf den Markt kommen wird. Parallel zur Weltpremiere dieser Sportwagen-Ikone zeigte der Konzern erstmals in Europa die Modellstudien Ford Edge Concept und Ford Ka Concept. Sie geben einen Ausblick auf zwei wichtige Baureihen des künftigen größten und des kleinsten Fahrzeugsegments von Ford in Europa. Alle drei Fahrzeuge präsentierte Ford auf der „Go Further“ genannten Veranstaltung vor europäischen Medien sowie vor Ford-Händlern und -Mitarbeitern.
2014:
Der 250.000ste Motor ist bei Ford in Köln vom Band gelaufen. Das hochmoderne Motorenwerk des Herstellers hat seine Arbeit im November 2011 aufgenommen und ist Heimat der preisgekrönten 1,0-Liter-EcoBoost-Motoren, die mittlerweile für die Ford-Modelle B-MAX, C-MAX und Grand C-MAX, Fiesta und Focus erhältlich sind.
2014:
Ford produzierte kürzlich den einmillionsten Ford Focus der aktuellen Modellgeneration. Das fünftürige Exemplar mit 1,0-Liter-EcoBoost-Benzinmotor lief im Ford-Werk in Saarlouis vom Band, darüber hinaus wird das Ford-Modell auch in der Nähe von St. Petersburg, Russland, gefertigt.
2014:
Weltpremiere in Goodwood: Ford stellt beim spektakulären „Goodwood Festival of Speed“ den neuen Focus ST vor. Neu: Der Focus ST wird erstmals auch als Diesel verfügbar sein – und zwar sowohl als 5-türige Limousine als auch als Turnier.
2014:
Hochkarätige Auszeichnung für den 1,0-Liter-EcoBoost-Motor von Ford: Der ebenso kompakte wie effiziente Dreizylinder mit Benzin-Direkteinspritzung wurde erneut zum „Internationalen Motor des Jahres“ („International Engine of the Year“) gekürt. Ford hatte diese prestigeträchtige Auszeichnung bereits 2012 und 2013 für den 1,0-Liter EcoBoost-Motor erhalten, jedes Mal vor allem aufgrund des Fahrverhaltens, der Leistung, der Wirtschaftlichkeit, der Laufkultur und der Technologie dieses kompakten Motors.
2014:
Der neue Ford Mondeo verfügt auf Wunsch als erstes Ford-Fahrzeug in Europa über innovative Front-Scheinwerfer mit leistungsfähiger LED-Technologie (LED = Light-Emitting Diode). Kern der „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfer sind besonders lichtstarke Leuchtdioden, die sich jeder Umgebung und Fahrsituation automatisch anpassen und so für eine optimale Ausleuchtung der Straße sorgen.
2014:
Neues Klimawindkanal-Zentrum in Köln-Merkenich soll künftig unter anderem Platz für zwei große Klimawindkanäle und vier weitere Testkammern liefern. Ein weiterer kleinerer Klimawindkanal ist als Höhenlabor geplant, in dem sich Höhen von bis zu 5.200 Metern simulieren lassen. Für den Bau ist eine Grundfläche von 5.500 Quadratmetern vorgesehen, was der Größe eines Fußballfeldes entspricht.
2014:
Premiere auf der Essen Motor Show: Ford enthüllt den neuen Ford Mustang erstmals vor deutschem Messe-Publikum. Ford Mustang steht in Europa mit zwei Motorisierungen zur Wahl: Neben einem 5,0-Liter-V8 bietet Ford auch einen besonders effizienten 2,3-Liter-EcoBoost-Turbo an.
2014:
Der neue Ford Mondeo Hybrid läuft im spanischen Ford-Werk in Valencia vom Band. Dabei handelt es sich um das erste Hybrid-Fahrzeug, das von Ford in Europa hergestellt und verkauft wird.
2015:
Ford hat den Vorhang für den neu entwickelten und mit Spannung erwarteten Focus RS gelüftet. Das sportliche Top-Modell der weltweit erfolgreichen Baureihe setzt einmal mehr Maßstäbe in puncto Fahrdynamik und Fahrleistungen, die es zu einem unübertroffenen Fahrvergnügen verdichtet. Das neue High-Performance-Serienmodell, eine 5-türige Limousine, vereint die souveränen Kraftreserven eines speziell abgestimmten EcoBoost-Vierzylinders, der deutlich über 235 kW (320 PS) aus 2,3 Litern Hubraum schöpft, mit einem innovativen Allradantrieb.
2015:
Der Ford Fiesta ist im dritten aufeinander folgenden Jahr wieder der meistverkaufte Kleinwagen Europas. Gemäß der Angaben von Jato Dynamics verkaufte Ford europaweit im Jahr 2014 insgesamt 308.999 Einheiten des Ford Fiesta.
2015:
Eine halbe Million 1,0-Liter-Benzinmotoren sind seit dem Start der Produktion Ende 2011 bei Ford in Köln vom Band gelaufen. Das 500.000ste Aggregat wurde im Motorenwerk in Köln-Niehl produziert. Dabei handelte es sich um einen 1,0-Liter-EcoBoost-Motor, für den es im Anschluss direkt in die benachbarte Fahrzeugproduktion ging, in der der Ford Fiesta gebaut wird.
2015:
Doppelerfolg für Ford bei der diesjährigen Vergabe der AutomotiveINNOVATIONS Awards: Ford wurde aufgrund der zahlreichen Entwicklungen im Bereich der Sicherheits- und Fahrer-Assistenzsysteme als „Innovationsstärkste Volumenmarke 2015“ ausgezeichnet. Zugleich wurde der neue Ford Focus als innovativstes Fahrzeug im Segment der unteren Mittelklasse gekürt.
2015:
30 Jahre Ford Scorpio: Mit dem Nachfolger des Granada revolutionierte Ford vor drei Jahrzehnten die Vorstellungen von einer große Limousine.  Als erstes Großserienmodell Europas waren alle Versionen serienmäßig und aufpreisfrei mit ABS ausgestattet. Der mit dem Coupé-artigen „Aero-Heck“ gestartete Ford Scorpio wurde 1986 gleich zu Europas „Auto des Jahres“ gewählt.
2015:
Der ebenso kompakte wie innovative 1,0-Liter-EcoBoost-Motor von Ford wurde bereits zum vierten Mal in Folge als „International Engine of the Year“ in der Kategorie „Bester Motor bis 1 Liter Hubraum“ ausgezeichnet.
2015:
Der Ford Transit feiert im August 2015 seinen 50. Geburtstag. Die legendäre Nutzfahrzeug-Baureihe ist seit fünf Jahrzehnten im Dienst – zum Wohle der Kunden auf der ganzen Welt. Seit dem Produktionsstart am 9. August 1965 im englischen Ford-Werk in Langley wurden über acht Millionen Transit und Transit Custom hergestellt. Statistisch gesehen kaufen die Kunden im Durchschnitt alle drei Minuten einen Transit. Würden alle jemals hergestellten Transit in einer Reihe hintereinander geparkt, umrundete diese Fahrzeugschlange einmal den kompletten Globus.
2015:
Das Ford-Werk in Saarlouis baut seinen fünfmillionsten Ford Focus. Die erste Modellgeneration lief im Jahre 1998 bei Ford in Saarlouis vom Band. Der Ford-Standort im Saarland wurde am 11. Juni 1970 offiziell eingeweiht, die Fahrzeugproduktion – damals des Ford Escort – war bereits zuvor im Januar 1970 gestartet.
2015:
Der Startschuss fällt 1925 in Berlin: Ford in Deutschland blickt auf 90 erfolgreiche Jahre zurück - Am 18. August 1925 wird die Ford Motor Company erstmals offiziell in Deutschland ins Handelsregister eingetragen. Ab dem 8. April 1926 wird im Berliner Westhafen das T-Modell im Montagebetrieb gebaut. Das Fahrzeugwerk in Köln nimmt im Juni 1931 seine Arbeit auf. Im Januar 1970 folgt das Ford-Werk in Saarlouis. In den vergangenen 90 Jahren hat Ford insgesamt mehr als 30 Millionen Fahrzeuge in Deutschland gebaut.
2015:
Der neue Ford Mustang erobert die Herzen der Fans auf dem anspruchsvollsten Sportwagen-Markt der Welt: Deutschland. Dies spiegelt sich auch beim sport auto AWARD 2015 wider: Die jüngste Generation der amerikanischen „Pony-Car“-Ikone hat sich unter den importierten Coupés bis 50.000 Euro gegen starke Konkurrenz klar durchgesetzt.
2016:
Die Serienproduktion des Ford Focus RS ist im Ford-Werk in Saarlouis gestartet. Der Hersteller investierte am Standort 16,5 Millionen Euro, um diese ultrasportliche Variante des Ford Focus in die Fertigung in Saarlouis zu bringen. Er ist das schnellste RS-Modell in der Geschichte der Marke Ford. Das Performance-Modell unterstreicht die große Flexibilität des Ford-Werks in Saarlouis. Mit dem Produktionsstart des neuen Ford Focus RS in Saarlouis weitet Ford die Herstellung von Performance-Fahrzeugen für Europa aus.
2016:
Ford führt für seine Pkw- und Nutzfahrzeug-Baureihen eine komplett neu entwickelte Turbodieselfamilie namens „Ford EcoBlue“ ein. Weltpremiere feiert der neue Motor auf der Nutzfahrzeug-Messe im britischen Birmingham an Bord der beiden Ford-Nutzfahrzeugbaureihen Transit und Transit Custom.
2016:
Am 11. Mai feiert der Ford Fiesta seinen 40. Geburtstag. In diesen vier Jahrzehnten legt die Kleinwagen-Baureihe eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte hin. Sie wird mittlerweile in fast allen Ländern der Welt verkauft und ist bereits das vierte Jahr in Folge Europas meistverkaufter Kleinwagen. Europaweit wurde der Fiesta mehr als 16,7 Millionen Mal gebaut und weltweit mehr als 40 Mal ausgezeichnet, vom internationalen „Car of the Year“ über das „Goldene Lenkrad“, das „Auto der Vernunft“ oder dem renommierten Design-Preis „Red Dot Award“.
2016:
Experten-Jury der “Vehicle Dynamics International” wählt Ford Focus RS zum “Car of the Year 2016“ - Das 23-köpfige Gremium bescheinigte dem Ford Performance-Fahrzeug „klassenbestes Handling“ und „Fahrspaß pur“. Zugleich wurde auch das Ford Performance-Team, das für die Entwicklung des neuen Ford Focus RS verantwortlich ist, geehrt.
2016:
Der ebenso kompakte wie innovative 1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder-Motor von Ford wurde bereits zum fünften Mal in Folge als „Internationaler Motor des Jahres“ („International Engine of the Year“) ausgezeichnet – und zwar erneut in der Kategorie „Bester Motor bis 1 Liter Hubraum“. Zuvor hatten 65 internationale Fachjournalisten diesen High-Tech-Benzin-Direkteinspritzer auf Aspekte wie Leistung, Wirtschaftlichkeit, Technologien und Fahrverhalten beurteilt. In den Jahren 2012, 2013 und 2014 hatte dieses Triebwerk zusätzlich auch die „Engine of the Year“-Gesamtkategorie gewonnen – als erster Motor überhaupt drei Mal in Folge.
2016:
Der Allrad-Kompaktsportler Ford Focus RS gewinnt souverän den sport auto-Award in der Kategorie „Serienauto Kompaktwagen“. Weiterer Klassensieg für Ford: Mustang GT Convertible zum beliebtesten Import-Cabrio bis 50.000 Euro gewählt. Drei zweite Plätze in den Kategorien runden den erfolgreichen Ford-Auftritt bei der sport auto-Award-Leserwahl ab.
2017:
Ford Ranger mit SNYC 3 ist Auto Bild „Allradauto des Jahres“ mit dem modernsten Konnektivitätssystem - Redaktion von Europas größter Allradzeitschrift verleiht dem vielseitigen Pick-up den Sonderpreis in der Kategorie „Connectivity“.
2017:
Klares Bekenntnis zum Standort Deutschland: Ford investiert 600 Millionen Euro ins Werk Saarlouis - Investitionen in hochmoderne Fertigungsanlagen und Maßnahmen zur Energieversorgung bereiten Werk auf Produktion des nächsten Ford Focus vor.
2017:
Produktionsstart des erfolgreichen Kleinwagen-Klassikers - Neuer Ford Fiesta läuft in Köln vom Band - Die Ford-Werke GmbH startet Serienfertigung des Bestsellers in Köln-Niehl. In der Fiesta-Fertigung feiern rund 450 Mitarbeiter gemeinsam mit Vertretern von Werkleitung und Ford Europa den Produktionsstart. Ford investiert rund 293 Millionen Euro in neue Produktionsanlagen im Kölner Werk; 300 neue Arbeitsplätze in Montage-Halle entstanden.
2017:
1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder-Motor von Ford zum sechsten Mal in Folge „International Engine of the Year“ - Insgesamt hat dieser Motor bislang zehn „International Engine of the Year“-Auszeichnungen gewonnen. Mittlerweile wird ein Fünftel aller europaweit verkauften Ford-Neufahrzeuge mit diesem ebenso kompakten wie hocheffizienten Downsizing-Motor geordert.

Text: Januar 2010 / Ford
(Erweitert Juni 2017 / Stefan Klausmeyer)

Ford FanAward 2015
© 2017 Stefan Klausmeyer