Taunus 12m

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Foto: Ford

Taunus (G13/G4B) - Taunus 12m '60 (Facelift)

Mit dem Ford 12m/15m ("M" stand für Meisterstück) präsentierte Ford das erste Modell mit moderner Ponton-Karosserie. Die auffällige Weltkugel als Kühlerfigur brachte der Baureihe den Spitznamen "Weltkugeltaunus".

Zum Modelljahr 1960 wurde die Taunus-Baureihe letztmalig überarbeitet. Der 15m wurde nicht mehr angeboten, beim 12m verschwand die Weltkugel an der Front. Die auffälligen Seitenstreifen brachten ihm den Beinamen "Streifentaunus".

Zeitraum: September 1959 - August 1962

Segment: Mittelklasse

Hintergrundinformationen

  • Die erste Taunus-Baureihe kam 1939 auf den Markt – erst 1982 nach neun Modellgenerationen und 43 Jahren Bauzeit benannte Ford seine Mittelklasse um. Fahrzeuge mit der klassischen Modellbezeichnung prägten das Bild von Ford in Deutschland mehr als vier Jahrzehnte lang. Von „Buckel“ über „Barock“ bis „Badewanne“: Kreative Kosenamen zeugen bis heute von der starken Persönlichkeit der Taunus-Generationen. Vom deutschen Mittelgebirge nach Südspanien: Die letzten Taunus-Baureihen wurden von Consul, Granada und Sierra abgelöst.

  • Als 1953 in Frankfurt am Main die 2. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Tore öffnete, hatte der Taunus 12 M bereits ein Jahr praktischer Markterprobung auf dem nun nicht mehr vorhandenen Buckel. Längst rollten 30.000 Exemplare über die Straßen und bewiesen eindrucksvoll, was auch der IAA-Pressetext thematisierte: dass das neue Modell bei seinem Erscheinen im Januar 1952 bereits „ausgereiftes Fahrzeug auf dem Höchststand der technischen Entwicklung war.

Ford FanAward 2015
© 2017 Stefan Klausmeyer