Ford Sport-Ka

Er ergänzt die erfolgreiche Kleinstwagenbaureihe um eine sportliche Facette: Mit dem neuen Sportka, der speziell die Enthusiasten unter den Autofahrern anspricht, kombiniert Ford die Vorzüge des unverwechselbaren Ka mit besonderen fahrdynamischen Talenten.

Dabei übernimmt der Sportka – das dritte Modell der Ka-Familie – wesentliche Elemente des Antriebsstrangs und des Fahrwerks vom bereits vorgestellten Roadster Streetka, so auch den neuen 1,6-Liter-Duratec-8V-Motor.

„Der neue Sportka ist das optimale Fahrzeug für den engagierten Autofahrer“, so Peter Mott, verantwortlicher Ingenieur Sportka. „Dank seines temperamentvollen Motors und ausgewogenen Handlings absolviert er jeden Parcours sicher und agil. Er übernimmt die Rolle des Athleten innerhalb der Ka-Familie und tritt damit in die Fußstapfen des Ford Puma und natürlich auch des neuen Streetka.“

Geschärfte Formen: Der Sportka besitzt einen kraftvollen Auftritt

Der neue Sportka kombiniert die unverwechselbare Silhouette des Ka mit den eigenständigen Design- und Ausstattungsmerkmalen des Streetka. Er wirkt flacher und schlanker, während neu gestaltete Karosserie-Elemente für die Front- und Heckpartie sowie großzügig bemessene 16-Zoll-Leichtmetallräder den Bereich unterhalb der Karosserie-Gürtellinie nochmals akzentuieren.

So trägt die in Wagenfarbe lackierte Frontschürze des Sportka den speziell gestalteten Kühlergrill des Streetka. Die integrierten Nebelscheinwerfer reichen seitlich bis in die voluminös ausgeführten Kotflügelverbreiterungen, die die stark geneigten Hauptscheinwerfer – eines der charakteristischen Designelemente von Sport- und Streetka – einfassen.

Die neuen, ebenfalls vom Streetka abgeleiteten Leichtmetallräder im Sechsspeichen-Look – ausgerüstet mit Niederquerschnittreifen der Dimension 195/45 R 16 – unterstützen nicht nur die Handling-Qualitäten des Sportka, sondern verleihen dem Zweitürer auch eine dynamische Optik. Die B-Säule ziert das neue, an den originalen Ka-Schriftzug angelehnte Sportka-Logo.

Die Heckpartie des Sportka wird von einem in Wagenfarbe lackierten Dachspoiler geprägt, der die fahrdynamischen Qualitäten des Fronttrieblers unterstreicht. Der hintere, speziell geformte Stoßfänger setzt die Konturlinien der Kotflügel-verbreiterungen fort. In ihn integriert sind zwei Reflektoren sowie ein zentraler Rückfahrscheinwerfer.

Ford bietet den Sportka in den beiden Grundfarben Azoren-Blau und Colorado-Rot an. Zudem stehen vier Metallic-Farbtöne zur Auswahl: Ford Racing Blue, Graphit-Grau, Polar-Silber und Panther-Schwarz.

Gesteigertes Fahrvergnügen serienmäßig

Der neue Sportka überzeugt mit einem ebenso präzisen wie ausgewogenen Fahrverhalten, das mit souveränen und gut kalkulierbaren Sicherheitsreserven auf der einen sowie direkten Rückmeldungen auf der anderen Seite ein großes Maß an Fahrvergnügen bereitet. In die Entwicklung des Sportka floss das gesamte Fahrwerks-Know-how der Ford-Ingenieure ein, dank dessen das Fahrvergnügen längst ein Kernelement aller Ford-Modelle ist.

Der Sportka vermittelt bereits durch sein griffsympathisches Lederlenkrad und den mit kurzen Wegen operierenden Schalthebel ein unmittelbares Gefühl für die Straße. Die aufwändig optimierte Zahnstangenlenkung, die mit variabler Servounterstützung arbeitet, überzeugt durch ein direktes Lenkgefühl. Rollwiderstandsarme Niederquerschnittpneus der Dimension 195/45 R 16 sorgen in Kombination mit formschönen 16-Zoll-Leichtmetallrädern im Sechsspeichendesign für perfekte Straßenlage. Die größeren Spurbreite vorn und die reduzierte Fahrzeughöhe tragen ihren Teil dazu bei, dass der Sportka bereits im Stand einen dynamischen Eindruck erzeugt.

Die überarbeiteten MacPherson-Vorderradaufhängungen erhielten einen zusätzlichen Querträger, der die Aufnahmen für das Fahrwerk und die Lenkung versteift. Zugleich reduzierten die Ingenieure von Ford die Rollneigung der Karosserie, indem sie an der Vorderachse einen im Vergleich zum Ka-Basismodell um 64 Prozent stärkeren Querstabilisator einsetzten sowie die Federraten um 30 Prozent erhöhten.

An der Hinterachse konnte die Rollneigung der Karosserie im Vergleich zum Standard-Ka unter anderem durch den Einsatz von steiferen Federn um 45 Prozent minimiert werden. Zugleich erhielt die Hinterrad-Aufhängung etwas mehr Sturz, damit unter allen Fahrbedingungen optimale Vorspurwinkel sichergestellt sind. Ergebnis dieser Maßnahmen: Der neue Sportka nimmt Kurven mit eindrucksvollen Querbeschleunigungen und großen Sicherheitsreserven.

Die Bremsanlage mit innenbelüftete Scheibenbremsen vorn und Bremstrommeln hinten sorgen in Zusammenarbeit mit dem serienmäßigen Antiblockiersystem (ABS) für hervorragende Verzögerungsleistungen.

Trotz seines sportlicheren Charakters wartet der Sportka mit ausgeprägten Komforteigenschaften auf. Besonderes Augenmerk widmete Ford dem Geräuschniveau im Innenraum. So sorgen zum Beispiel die Hydrolager der Motoraufhängung dafür, dass Vibrationen aus dem Antrieb nicht auf die Karosserie übertragen werden. Die Ansaugseite des 1,6-Liter-Duratec-8V-Motors und die Auspuffanlage wurden klanglich optimiert, um den Fahrer auch akustisch mit sportlichen Rückmeldungen aus dem Antrieb zu versorgen.

Leistungsfähig und sparsam: Der 1,6-Liter-Duratec-8V-Motor des Sportka

Der durchzugsstarke 1,6-Liter-Duratec-8V des Sportka – der ebenfalls aus dem identisch motorisierten Streetka stammt – dient als mustergültiges Beispiel für die neue „intelligente Einfachheit“, die Ford bei der Konstruktion moderner Antriebsaggregate anwendet. Der ausgesprochen lebhafte und besonders reibungsarm arbeitende Vierzylinder entwickelt 70 kW/95 PS bei 5.500 Umdrehungen. Wie der ebenfalls neue 1,3-Liter-Duratec-8V des Basismodells der Ka-Baureihe überzeugt er durch niedrigen Kraftstoffkonsum und geringe Wartungskosten.

Dank aufwändiger Feinabstimmung entwickelt der 1,6-Liter-Duratec-8V bereits bei niedrigen Drehzahlen ein kraftvolles Drehmoment, das speziell im innerstädtischen Verkehr ein hohes Maß an Agilität ermöglicht. So stehen zwischen 1.500 und 4.500 Touren mindestens 90 Prozent des maximalen Drehmoments von 135 Nm an, das der neue Vierzylinder bei 4.250 Umdrehungen erreicht.

Der Sportka beschleunigt in 9,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h (vorläufige Daten) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h (vorläufige Daten). Zugleich erfüllt das Aggregat nicht zuletzt dank seines reibungsarm ausgelegten Ventilantriebs die strengen Euro 4-Abgasemissions-Grenzwerte und wartet mit niedrigem Kraftstoffbedarf auf. So konsumiert er im neuen europäischen Verbrauchszyklus im Durchschnitt lediglich 7,6 Liter Super pro 100 Kilometer (vorläufige Daten). Die CO2-Emissionen konnten auf 182 Gramm/Kilometer gesenkt werden. Zugleich legten die Ingenieure von Ford bei der Entwicklung des Sportka großen Wert darauf, dass der Kraftstoffverbrauch auch unter realen Verkehrsbedingungen auf niedrigem Niveau bleibt.

Dazu griffen die Ingenieure speziell im Bereich der Reduzierung von Reibungsverlusten auf Technologien und Erfahrungswerte zurück, die Ford beim Bau von Formel 1-Motoren gesammelt hat. So eliminieren zum Beispiel die Rollenschlepphebel des Ventiltriebes alle störenden Seitenkräfte, die während des Motorlaufs auf die Stößel ausgeübt werden könnten und zu Kraft zehrenden Verspannungen führen würden. Zur besonderen Effizienz des 1,6-Liter-Duratec-8V-Motors trägt auch die Konstruktion des Zylinderkopfs mit einer obenliegenden Nockenwelle bei. Die Gemischaufbereitung übernimmt eine hochmoderne, sequenziell arbeitende Multipoint-Einspritzung.

Seinen Beitrag zum besonders günstigen Kraftstoffverbrauch des Duratec 8V leistet auch das Turbinenrad der neu entwickelten, besonders effizienten Wasserpumpe. Sie garantiert unter allen Betriebszuständen einen ausgewogenen Temperaturhaushalt des Motors.

Das kurz übersetzte Ford IB5-Fünfgang-Schaltgetriebe unterstützt die agilen Fahreigenschaften des neuen Sportka. Mit besonders kurzen Schaltwegen und klar definierten Schaltebenen vermittelt es dem Fahrer sportliche Rückmeldungen bei jedem Gangwechsel. Ein Schaltknauf aus Aluminium gewährt einen optisch wie haptisch hochwertigen Eindruck.

Maßgeschneidert für begeisterte Autofahrer

Glänzendes Metall, griffsympathisches Leder und ein in dezentem Schwarz gehaltenes Umfeld: Das auf den Fahrer zugeschnittene Interieur des Sportka lehnt sich an das Design des Streetka an. Es wurde konsequent auf die Anforderungen des ambitionierten Automobilisten maßgeschneidert.

Der Sportka besitzt serienmäßig ergonomisch optimierte Sportsitze. Ihr Stoffdesign „Street Line“ ist blau/schwarz-schattiert – die traditionellen Farben von Ford im Motorsport. Optional stehen auch perforierte Ledersitze in Schwarz zur Auswahl, die über kontrastierende Nähte und Polstereinlagen in Blau oder Rot verfügen. Entsprechende Stoff- oder Ledereinlagen zieren auch die Tür-Innenverkleidungen. Dank der serienmäßigen Höhenverstellung gewährt der Fahrersitz eine optimale Arbeitsposition hinter dem Volant. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 50:50 geteilt umklappen.

Die in Schwarz gestaltete Armaturentafel zeichnet fortan die gesamte Ka-Baureihe aus. Sie umfasst neben dem gut ablesbaren Tachometer mit integriertem Drehzahlmesser, elektronischem Wegstreckenzähler und Kraftstoffanzeige auch eine ovale Uhr, die wie der Tachometer durch weiß abgesetzte Markierungen verziert ist. Die Verkleidungen der Mittelkonsole und des Radios sind in mattem Schwarz gehalten.

Aluminium-Akzente verleihen dem Interieur des Sportka seinen individuellen Charakter. Dazu gehört neben dem Schaltknauf auch der in satiniertem Aluminium ausgeführte Zierring der Uhr sowie die Belüftungsdüsen. Das elektrisch betriebene Sonnendach steht optional zur Verfügung.

Analog zum Ausstattungsumfang beim Streetka läßt sich der Sportka mit einem Elegance-Paket bestehend aus Klimaanlage, Leder und dem Audiosystem 6000 mit CD-Player ausrüsten.

Für den Sportka steht zudem eine ganze Palette unterschiedlicher Audiosysteme zur Verfügung, darunter auch das Modell 6006 mit integriertem sechsfach CD-Wechsler. Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung gehören Fahrer-und Beifahrerairbag, Kopf/Schulter-Airbags, Dreipunkt-Sicherheitsgurte für alle Sitzplätze sowie Gurtkraftbegrenzer. Optional ist auch eine Beifahrerairbag-Deaktivierung sowie die PATS (Passive Anti-Theft System) -Wegfahrsperre inklusive Diebstahlwarnanlage mit Innenraumsensoren erhältlich.

„Der Sportka baut auf jenen Stärken und Vorzügen auf, die den Ka zu einem Millionenerfolg werden ließen“, sagt Martin Leach, Präsident Ford of Europe und Chief Operating Officer. „Wir sind überzeugt, dass der Sportka mit seiner kraftvollen Agilität und seinem dynamischen Charakter eine neue Zielgruppe für die Ka-Baureihe erschließen wird – Autofahrer und -fahrerinnen, die seine athletische Ausgewogenheit, seine Proportionen und seine Eigenständigkeit schätzen werden.“

15.06.2003 / Ford

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