Ford Mustang (Fastback-Coupé)

Essen Motor Show: Ford verkündet Preise des neuen Mustang und enthüllt GT4-Rennversion

Kommt 2018 auf den Markt: Jüngste Generation des legendären Ford Mustang ist in Deutschland ab 39.000 Euro erhältlich. 5,0-Liter-V8 des Mustang GT erstarkt auf 331 kW (450 PS); Beschleunigung auf 100 km/h in Kombination mit hochmoderner Zehngangautomatik in nur noch 4,3 Sekunden. Europäisches Messedebüt: Der Ford Mustang GT4, der kleine Bruder des Le Mans-Siegers Ford GT, ist startbereit für den Rennstreckeneinsatz in privater Hand. Bereit für grenzenlose Erkundungstouren auf der ganzen Welt: Concept Car Ford Ranger "Limitless Explorer" zählt zu den Highlights der Essen Motor Show.

Ford gibt die Preise für den neuen Mustang bekannt. Die jüngste Generation des legendären Sportwagens feiert 2018 Premiere und kommt in Deutschland ab 39.000 Euro für das Fastback-Coupé und 43.500 Euro das Convertible-Cabrio auf den Markt. Der Mustang GT mit nunmehr 331 kW (450 PS) starkem 5,0-Liter-V8 steht ab 46.000 Euro zur Verfügung, die offene Ausführung beginnt bei 50.500 Euro. Für jeweils 2.500 Euro steht ein hochmodernes Zehngang-Automatikgetriebe zur Wahl. Mit ihr beschleunigt der neue Mustang GT Fastback in nur 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h und damit schneller, als dies bislang einer Serienversion in der mehr als 50-jährige Erfolgsgeschichte dieser "Pony Car"-Ikone gelungen ist.

Weitere Highlights von Ford auf Europas Leitmesse für sportliche Fahrzeuge, Tuning und Motorsport, die noch bis zum 10. Dezember in Essen ihre Tore öffnet: das extravagante Concept Car Ford Ranger "Limitless Explorer" sowie die GT4-Rennversion des Mustang GT mit 5,2 Liter großem V8-Motor. Zu den besonderen Gästen auf der 460 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche von Ford in Halle 3 der Messe Essen gehören der Ford GT-Werksfahrer Stefan Mücke aus Berlin sowie "PS-Profi" Jean-Pierre Kraemer.

Der neue Ford Mustang: Schneller, schärfer und noch moderner

Schlanker, stärker, fortschrittlicher - der neue Ford Mustang begeistert unter anderem mit einem noch schärferen Design, einem weiterentwickelten Fahrwerk mit optionalem MagneRide-Dämpfersystem, zwei zusätzlichen Fahrmodi, modernen Fahrer-Assistenzsystemen und zusätzlichen Individualisierungsoptionen. Die Auslieferung an europäische Kunden beginnt 2018.

Dabei gilt auch für das neue Modell: Mit seinem durchtrainiert wirkenden Profil bleibt der Mustang auf den ersten Blick als Mustang zu erkennen. Dank der flacher gestalteten Motorhaube, integrierten Lufteinlässe - die jetzt die europäischen Fußgängerschutz-Anforderungen erfüllen - und einem modifizierten unteren Kühlergrill erzielt er einen besonders athletischen Auftritt mit einem schärfer geschnittenen und aerodynamisch optimierten Gesicht. Zugleich bewahrt der neue Mustang jene optischen Kern-Merkmale, die den legendären Sportwagen seit mehr als fünf Jahrzehnten charakterisieren. Moderne Scheinwerfer mit LED-Technologie, attraktiv gestaltete Leichtmetallräder und die nun elf Lacktöne umfassende Farbpalette unterstreichen die markante Erscheinung zusätzlich.

Zugleich wirkt die Heckpartie des neuen Ford Mustang durch neu modellierte Stoßfänger- und Diffusor-Elemente noch markanter. Dies gilt insbesondere für den "GT", also für die V8-Version mit dem 5,0 Liter großen Motor, die nun serienmäßig eine Abgasanlage mit vier Endrohren erhält und keinen Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Top-Version aufkommen lässt. Optional bietet Ford zudem einen Heckspoiler an, der das sportliche Erscheinungsbild des Hecktrieblers zusätzlich unterstreicht.

Der Innenraum des neuen Ford Mustang empfängt die Insassen mit Premium-Qualität. Materialien mit soften Oberflächen zieren nun die Türverkleidungen, die Türgriffe bestehen aus Aluminium. Die Mittelkonsole wird von einem handgenähten und mit kontrastierenden Nähten durchzogenen Stoff eingefasst, der sich ebenfalls durch seine Berührungsfreundlichkeit auszeichnet und das sportliche Design unterstreicht. Für die Einfassung des Instrumententrägers stehen vier neue Aluminium-Oberflächen zur Wahl

Dem hohen optischen Anspruch wird der fahragile Ford Mustang auch technisch gerecht. So wartet das per Kippschalter einstellbare MagneRide-Fahrwerk mit verschiedenen Fahrprogrammen auf, die speziell im Hinblick auf die hohen Erwartungen europäischer Kunden entwickelt wurden. Neu ist dabei auch die sogenannte "My Mode"-Option sowie die einzigartige "Gute-Nachbarschafts-Einstellung": Eine Klappen-Auspuffanlage mit aktiver Ventilregelung senkt den Geräuschpegel und schont die Nerven der Anwohner. Und dank fortschrittlicher Fahrer-Assistenzsysteme wie Fahrspur-Assistent und Pre-Collision-Assist mit Fußgänger-Erkennung kann der Fahrer das Potenzial seines Mustang entspannt genießen.

Ford Performance-Power für die Rennstrecke: Der Ford Mustang GT4

Mit dem Mustang GT4 gibt Ford Performance seinen Kunden ein faszinierendes Renngerät an die Hand, das weltweit in zahlreichen Rundstreckenserien starten darf - von der US-amerikanischen IMSA Sports Car Championship bis hin zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Angetrieben wird das Coupé von dem V8-Aggregat des aktuellen, ab Werk 310 kW (421 PS)* starken GT-Modells. Es verfügt im Renntrimm über 5,2 statt 5,0 Liter Hubraum sowie eine Trockensumpfschmierung. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe, das über Wippen am Lenkrad bedient wird, in Kombination mit einer robusten Zweischeiben-Rennkupplung. Bremsscheiben und -sättel steuert Brembo bei, das aufwändig konstruierte Rennfahrwerk stammt von Multimatic Motorsports. Kennzeichnend für den neuen Mustang GT4 ist zudem die ausgefeilte Aerodynamik inklusive spezieller Lufteinlässe in der Frontpartie, großem Heckflügel sowie hinterer Diffusoreinheit, die nochmals mehr Abtrieb und damit höhere Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht. Ford Performance liefert den nicht straßenzulassungsfähigen Mustang GT4 praktisch rennbereit aus, die Preisliste beginnt bei 235.000 US-Dollar.

Ford Performance-Studie forscht ohne Grenzen: Ford Ranger "Limitless Explorer"

Als Blickfänger auf dem Stand der Essen Motor Show dient das Concept Car "Limitless Explorer" auf Basis des Ford Ranger. Zu dessen Besonderheiten gehören mächtige, 20 Zoll große Aluminium-Räder im Rockstar III-Design, die an Vorder- und Hinterachse von sechsteiligen Kotflügelverbreiterungen abgedeckt werden. Der Frontbügel mit seinen integrierten LED-Leuchten unterstreicht den robusten Auftritt genauso wie der Überrollbügel. Letzter kann um ein Trägersystem ergänzt werden, dass bis zu 300 Kilogramm tragen darf. Die um 50 Millimeter vergrößerte Bodenfreiheit sowie der sechsteilige Unterfahrschutz aus Duraluminium verbessern die Offroad-Eigenschaften - ebenso wie die elektrische LPR 12.5-Seilwinde. Eine zweite, nach hinten gerichtete LPR 3.0 ATV-Winch befindet sich am Überrollsystem.

Bei nächtlichen Einsätzen sorgt das Lichtsystem für professionelle Ausleuchtung. Es besteht aus 240 Watt starken LED-Lampen in der Frontpartie - die eine Blitzfunktion besitzen, die sich vom Schlüsselring aus fernsteuern lässt - sowie einer LED-Lichtbrücke auf dem Dach mit 440 Watt. Türgriffe, Außenspiegelkappen, Motorhauben-Deflektor sowie die Schutzrahmen für die Frontscheinwerfer und Rückleuchten werden aus echtem Carbon gefertigt. Die Doppelrohr-Auspuffanlage mündet in farblich angepasste Side-pipes, die ebensoviel Aufsehen erregen wie die elektrisch ausfahrenden Trittbretter mit integrierter LED-Beleuchtung.

01.12.2017 / Ford

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© 2017 Stefan Klausmeyer