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Ford Vertrek Concept

Detroit-Studie Vertrek zeigt neue Vielseitigkeit für modernes Mittelklasse-SUV der Zukunft auf

Das Concept Car Vertrek, das Ford heute auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit enthüllt hat, ist ein besonders dynamischer Alleskönner für SUV-Kunden auf der ganzen Welt.

Mit seinem attraktiven Design, einem überzeugend geringem Kraftstoffverbrauch und einer Vielzahl hochmoderner Komfort- und Sicherheitssystemen trifft die Studie exakt den Geschmack von Käufern in den USA, Europa und auch China, dem global betrachtet größten Automobilmarkt. Das Besondere an dem ausgewogen dimensionierten Vertrek: Er unterstützt eine aktive Lebensweise. Dies spiegelt sich insbesondere in einem großzügig bemessenen, variablen Laderaum, der den Wünschen des SUV-Klientels entspricht, sowie in einer außergewöhnlich hohen Material- und Verarbeitungsqualität wider – ein wichtiges Kriterium, das viele Freizeitfahrzeuge aus der kompakten Mittelklasse gerne vermissen lassen.

„Unsere Kunden auf der ganzen Welt wissen sehr genau, was sie von einem SUV in der Größe unseres Concept Cars erwarten: ein ausdrucksstarkes Design, ein hohes Maß an Fahrqualität, intelligente Sicherheitssysteme und Komfortfunktionen sowie eine Vielseitigkeit, die es ihnen erlaubt, auch an schwierig zu erreichende Reiseziele zu gelangen“, erläutert Jim Farley, Group Vice President Marketing, Sales and Services weltweit. „Dies ist ein globaler Trend, den wir in den USA ebenso beobachten wie in Europa oder auf dem chinesischen Markt. Deswegen setzt der Vertrek genau diese Idee des ,spontan Sachen packen und auf geht’s‘ in die Praxis um – dies allerdings auf eine sehr intelligente Weise, die große Vielseitigkeit mit tollem Design und gediegener Verarbeitung kombiniert.“

Der Ford Vertrek zeigt auf, wie ein SUV der kommenden Generation ein modernes und schlankes Design auf der einen Seite mit jenem großzügig bemessenen Platz- und Kofferraumangebot auf der anderen Seite kombinieren kann, das heute bereits den aktuellen Ford Escape auszeichnet. Das auf dem US-amerikanischen Markt angebotene Modell besitzt ein Ladevolumen, das von 828 bis zu 1.879 Litern bei umgeklappter Rückbank reicht. Dies bedeutet aber auch, dass ein auf dem Vertrek basierendes Serienmodell den Ford Kuga – so wie er derzeit in Europa bekannt ist – in puncto Stauraum um gut 20 Prozent übertreffen und dennoch die Design-Führerschaft innerhalb des Segments verteidigen würde. Werden die Rücksitze umgelegt, beträgt das Plus an nutzbarem Ladevolumen noch immer 15 Prozent.

Packende Technologien, intelligente Lösungen

Zu den markantesten Merkmalen der Detroit-Studie „Vertrek“ gehört die Vielzahl an innovativen Komfort- und Sicherheitsfunktionen. Sie reicht vom halbautomatischen Einpark-Assistenten über den „Toter-Winkel“-Assistent BLIS (Blind Spot Information System), das Ford KeyFree-System mit schlüsselfreier Ford Power-Startfunktion bis hin zu modernen Sound & Connect-Lösungen (Bezeichnung in den USA: SYNC) für die intelligente Integration von Mobiltelefonen und externen Speichermedien in das Audio-System des Fahrzeugs.

Auch unter der Motorhaube zeichnet sich der Vertrek durch zukunftsgerichtete Technologien aus. Der 1,6 Liter große Ford EcoBoost-Vierzylinder des Concept Cars besitzt in Kombination mit einem verbrauchssenkenden Start-Stopp-System das Potenzial, in puncto Kraftstoffeffizienz und Reduzierung von Abgas-Emissionen neue Maßstäbe im Segment der kompakten Mittelklasse-SUV zu setzen. Ganz generell gilt: Die preisgekrönte EcoBoost-Technologie übernimmt eine wesentliche Rolle innerhalb der „Downsizing“-Strategie von Ford. Sie betrifft hochmoderne Motoren mit vergleichsweise kleinem Hubraum und trotzdem hoher Leistungsausbeute, die sich durch überlegene Kraftreserven bei gleichzeitig spürbar gesenktem Verbrauch auszeichnen. Im Falle dieser hochmodernen Benziner-Familie bedeutet das: 20 Prozent weniger Kraftstoffkonsum und 15 Prozent geringerer CO2-Ausstoß im Vergleich zu gleichstarken Aggregaten konventioneller Bauart. Bis 2013 sollen EcoBoost-Motoren weltweit in 80 Prozent aller Modellfamilien von Ford sowie in 90 Prozent der in den USA angebotenen Baureihen angeboten werden. Charakteristisch für die Ford EcoBoost-Motoren ist die Verbindung aus Turbo-Aufladung, Benzin-Direkteinspritzung und variabel verstellbaren Nockenwellen sowie einer hochpräzisen Motorregelung. Wie innovativ das Konzept ist, zeigt ein weiterer Fakt: Im Rahmen der EcoBoost-Entwicklung hat Ford nicht weniger als 125 Patente neu angemeldet.

Parallel hierzu kann der Ford Vertrek auch von einem Derivat jener fortschrittlichen Duratorq TDCi-Turbodieselfamilie angetrieben werden, mit denen Ford auf Märkten außerhalb der USA große Erfolge feiert. Besonders interessant in dieser Hinsicht: der vor kurzem aufwendig weiterentwickelte 2,0-Liter-Vierzylinder. Er zeichnet sich jetzt durch einen noch effizienteren Verbrennungsprozess aus. Ergebnis: weiter reduzierter Dieselverbrauch bei verbesserter Laufkultur in Kombination mit höherer Leistungsausbeute, kraftvollerem Antritt im Drehzahlkeller und agilerem Ansprechen auf Gaspedalbewegungen. Der Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zur Ausgangsmotorisierung konnte dabei je nach Version um bis zu sieben Prozent gesenkt werden. Als Kraftübertragung für diese Motorisierungen stehen moderne 6-Gang-Getriebe zur Wahl, die den Treibstoffbedarf nochmals reduzieren. Sie sind Teil einer umfassenden, alle Modellreihen betreffenden Verbrauchseffizienz-Strategie von Ford, die zum Beispiel für die USA ab 2013 den Einsatz von 6-Gang-Getrieben in sämtlichen ausgelieferten Fahrzeugen vorsieht.

Besonders wichtig für die USA: Weniger Verbrauch im Autobahnbetrieb

Gerade in den Staaten, aber auch in vielen anderen Ländern weltweit, werden kompakte Mittelklasse-SUV bevorzugt für Wochenendausflüge auch zu weiter entfernten Zielen genutzt. Damit hat der Kraftstoffverbrauch auch in den USA in der Praxis eine besondere Bedeutung. Dies verdeutlicht die Rolle, die eine luftwiderstandsarme Aerodynamik für die Studie Vertrek spielt, und warum Ford für dieses Concept Car einen ebenso hocheffizienten wie langstreckentauglichen Downsizing-Verbrennungsmotor einer Hybrid- oder Elektro-Lösung vorgezogen hat.

10.01.2011 / Ford

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© 2017 Stefan Klausmeyer